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22.11.2016

08:04 Uhr

Altersarmut

Spahn warnt vor teuren Rentenversprechen

SPD-Chef Gabriel verlangt Schritte gegen Altersarmut. CDU-Präsidiumsmitglied Spahn hingegen sieht die Probleme anderswo und warnt vor Panikmache bei der Rente. Die Kinderarmut liege hingegen viel höher.

„Wir sollten die Rente nicht ständig mit Schreckensmeldungen schlechter reden, als sie ist“, sagte Spahn. dpa

Jens Spahn

„Wir sollten die Rente nicht ständig mit Schreckensmeldungen schlechter reden, als sie ist“, sagte Spahn.

BerlinVor dem Koalitionsgipfel zur Rente hat das CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn vor teuren Versprechungen beim künftigen Rentenniveau gewarnt. Er halte wenig davon, „Milliarden für alle beim Rentenniveau ins Schaufenster zu stellen, ohne zu sagen, wer das bezahlen muss“, sagte Spahn der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Der Finanzstaatssekretär trat für die Bildung einer Rentenkommission nach dem Vorbild der früheren Rürup-Kommission und der Herzog-Kommission ein. Diese solle auch wissenschaftlich prüfen, „wie die Entwicklung sein wird und welche Optionen es gibt“.

Am Donnerstag treffen sich die Spitzen der Koalition zu Verhandlungen über gemeinsame Schritte bei der Rente im Kanzleramt.

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„Wir sollten die Rente nicht ständig mit Schreckensmeldungen schlechter reden, als sie ist“, sagte Spahn mit Blick auf SPD-Chef Sigmar Gabriel. Gabriel hatte zu verstärktem Eintreten gegen Altersarmut aufgerufen. Spahn betonte: „Die Armut im Alter ist derzeit nicht das größte Problem, im Gegenteil.“ Nur gut 3 Prozent der Über-65-Jährigen seien auf Grundsicherung angewiesen, während die Armut von Kindern bei 16 Prozent liege.

Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) will bis Ende November eine doppelte Haltelinie gegen ein zu starkes Sinken des Rentenniveaus und eine Explosion der Beiträge in den kommenden 30 Jahren nennen. Spahn pochte darauf, dabei auch das Renteneintrittsalter in den Blick zu nehmen. Er trat zudem für baldige Verbesserungen bei Geringverdienern, Soloselbstständigen und Erwerbsgeminderten ein. Hier gebe es echte Probleme.

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Der Präsident der Deutschen Rentenversicherung Bund, Axel Reimann, forderte, die Politik müsse deutlich machen, dass sie auch weiterhin die demografisch bedingten Belastungen möglichst gerecht auf Beitragszahler, Steuerzahler und Leistungsbezieher sowie die verschiedenen Generationen verteilen will.

„Gesetzliche Begrenzungen bei Beitragssatz und Rentenniveau gibt es bisher nur bis zum Jahr 2030“, sagte Reimann der Deutschen Presse-Agentur. „Es muss auch für die Zeit danach Leitplanken sowohl gegen ein zu starkes Absinken des Rentenniveaus als auch gegen einen zu starken Anstieg des Beitragssatzes geben.“ Die demografische Entwicklung höre ja nicht 2030 auf.

Von

dpa

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

22.11.2016, 09:57 Uhr

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Trautmann, Vinci Queri, Delli, Bollmohr......

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !
Danke

Herr Wolfgang Trantow

22.11.2016, 10:35 Uhr

Teure Renten? Nein die Politiker haben menschwürdige Renten für Deutsche "abgeschafft". Sie nehmen das Geld um unsere Feinde = Islam = Tötet Andersgläubige zu finanzieren. u.A.. Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

Herr Alessandro Grande

22.11.2016, 11:58 Uhr

Es gibt für uns Deutsche keine Schritte gegen Altersarmut, sie wird auf Basis der bereits gelaufenen Fehlentscheidungen von Nahles & Co. so oder so kommen und wenn man überhaupt etwas dagegen tun kann, dann ist es das Sparen, was wiederum die jeweils aktuelle Kaufkraft schwächt. Man kann also kein Geld erfinden und was man in eine Sache hinein pumpt, fehlt an anderer Stelle. Ansonsten bliebe noch die Spekulation auf weitere Preissteigerungen bei Immobilien, was man allerdings auch bereits mit hohen Kaufpreisen bezahlt. Am besten also klassische Aktiensparpläne und bitte Herr Gabriel, versuche uns das nicht zu erklären, denn wir sind weit weniger blöd als Du und Ihr alle!
Was Ihr aber machen solltet, liebe Diener des deutschen Volkes, ist, den Import von weiteren Fachkräften, die keine sind, sondern Rentner, zu stoppen, und zwar sofort und vollständig, denn ansonsten erzählt uns die Oberniete Nahles bereits in Kürze, dass sich das Rentenniveau bis 2030 auf nur noch 30 Prozent des letzten Gehaltsniveaus absenken wird und wir alle bis zum 80. Lebensjahr arbeiten müssen, weil ja kraftstrotzend 100 Jahre alt werden.

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