Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

30.01.2005

14:21 Uhr

Altersversorgung von Regierungsmitgliedern als "pompös" bezeichnet

Grüne für Reform der Politikerversorgung

Die rot-grüne Koalition will noch vor der Sommerpause eine Neuregelung der Altersversorgung von Bundestagsabgeordneten auf den Weg bringen.

HB BERLIN. Die Grünen-Bundestagfraktion will möglichst bald eine Neuregelung der Altersversorgung von Bundestagsabgeordneten und Regierungsmitliedern erreichen. Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt kündigte am Sonntag im Rundfunk Berlin Brandenbrug (RBB) eine entsprechende Initiative «noch vor dem Sommer» an.

Göring-Eckardt sagte, Politiker sollten wie alle anderen in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen und sich zusätzlich privat versichern können. Diese Angleichung sei der richtige Weg.

Die Grünen-Politikerin bezeichnete vor allem die Altersversorgung von Regierungsmitgliedern als «besonders pompös». Zugleich räumte sie ein, dass eine Reform schwer durchzusetzen sei, weil die Abgeordneten darüber selbst entscheiden müssten.

Göring-Eckardt nannte das in Nordrhein-Westfalen geplante Modell als Vorbild für eine Neuregelung. Danach sollen die Landtagsabgeordneten selbst für die Altersvorsorge aufkommen, gleichzeitig aber die Diäten deutlich erhöht werden.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×