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26.03.2011

08:58 Uhr

Angela Merkel

Angeschlagen und politisch ausgezehrt

VonThomas Hanke

Angela Merkel ist in der CDU umstritten und gefährdet wie nie zuvor. Die Landtagswahl in Baden-Württemberg wird ihre Lage aber kaum verändern, zu schwach sind ihre Gegner. Das schürt Sehnsucht nach einem Hoffnungsträger.

Angela Merkel gilt innerhalb der CDU als umstritten. Quelle: dpa

Angela Merkel gilt innerhalb der CDU als umstritten.

BerlinSeit Monaten richten sich die Blicke auf Baden-Württemberg, fragen sich Koalition wie Opposition, was eine CDU-Niederlage dort für die Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel bedeuten würde. Mittlerweile zeichnet sich ab: Sie würde nach der Wahlniederlage wohl mit einem Bauernopfer, einer symbolischen Handlung nach dem Motto: "Ich habe verstanden" aufwarten. Vor allem aber wird sie versuchen, einfach weiter zu regieren und auch 2013 wieder als Kanzlerkandidatin anzutreten. Doch sie ist so umstritten und gefährdet wie nie zuvor - selbst wenn der CDU wider Erwarten in Baden-Württemberg der Machterhalt gelingen sollte. Einer aus der christdemokratischen Fraktionsführung sagt: „Ein Hoffnungsträger wie Koch oder Merz könnte die Partei im Sturm erobern.“ 

Aber noch sieht es so aus, als würde nicht einmal der Verlust des Kernlandes Baden-Württemberg, auf den die Union sich bereits mental einstellt, einen Putsch gegen sie auslösen. Ihre Gegner sind zu schwach, sie wurden kaltgestellt oder sie haben sich selbst aus dem Spiel genommen.

Roland Koch hat gerade der Politik Adieu gesagt und will in der Wirtschaft reüssieren. Sein Nachfolger in Hessen Volker Bouffier ist ein matter, unbekannter Abklatsch. Auf Stefan Mappus wird die Schmach lasten, Baden-Württemberg verloren zu haben. Norbert Röttgen hat die Hälfte der Fraktion gegen sich, weil er mal gegen, dann für, jetzt wieder gegen längere Atomlaufzeiten ist. Zudem kann er sich nicht entscheiden, ob er alles auf die Karte NRW setzt oder lieber Bundesumweltminister bleibt. Christian Wulff wäre ein Rivale, ist aber in die Watte von Schloss Bellevue gepackt. Thomas de Maizière, Minister ohne Fehl und Tadel, ist zu loyal für einen Coup.

Der einzige, der putschen könnte, ist Friedrich Merz. Man sieht ihm in diesen Tagen an, dass er wie ein Hund leidet unter dem Zustand seiner Partei. Er verfügt immer noch über große Sympathien, hat die nötige Entschlossenheit und die Nerven, die man für einen Coup braucht. Mit seiner Mischung aus konservativer Weltanschauung und wirtschaftlicher Kompetenz ist er eine Identifikationsfigur für die Union, die zahlreiche Nichtwähler zurückgewinnen könnte. Aber er ist nicht mehr Mitglied des Bundestages, und bislang waren die Kanzler stets Abgeordnete, selbst wenn das Grundgesetz dies nicht ausdrücklich verlangt.

Kommentare (24)

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Morchel

26.03.2011, 09:11 Uhr

wenn diese dame ausgezehrt ist.soll sie sich mal mit der kaum noch sichtbaren schillerfigur von der leyen treffn bei kaffeekränzchen und mal nachfragen was man da so in der wirtschaft mit einen Zeitaarbeitssklaven macht nächste bitte,kann euch nicht passieren ihr habt euch ja absichern lassen durchs tumbe Volk. statistisch gesehen ist es scheis egal in dieser scheindemokratie die untern schichten wollen ausgeplündert sein.ich vergas tagelöhner jobs nicht berufe=berufung sind gut für maximal profit verklausuliert wollen wir menschen nur in arbeit bringen. da kann man schon stolz sein auf die lybier die wehren sich mit hilfe von ausser deutscher.

Hartmut

26.03.2011, 09:13 Uhr

Hoffentlich haben ihre Lügen und ihr "Regieren" GEGEN das Wohl des deutschen Volkes bald ein Ende.
Sorry - gegen das Wohl des BRD GmbH Personals !
Aber der nächste VolksverTRETER wird bestimmt genauso verlogen sein.......dank den Wahlschafen

Account gelöscht!

26.03.2011, 09:20 Uhr

Der einzige, der putschen könnte, ist Friedrich Merz.
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Absolut richtig !!!!
Frau Merkel ist mit diesem Amt völlig überfordert .
Der Größte Fehler den sie hätte machen können (Aussetzung der Laufzeitverlängerung ) hat sie gemacht .
Was wir brauchen einen F.Merz der mit Polit und Wirtschaftsverstand --Merkels Regierungsdefizit ausgleichen könnte .
Auch ein Meier, Hauser, Guttenberg oder Schäuble sollten mehr Verantwortung in der Regierung übernehmen !!!

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