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19.11.2012

15:08 Uhr

Angeschlagene Vize-Chefin

Bundes-FDP stellt sich hinter Homburger

Nach dem Machtkampf in der Südwest-FDP hat sich die Spitze der Partei hinter Birgit Homburger gestellt. Patrick Döring kritisierte unfaire Attacken gegen die Landeschefin.

Birgit Homburger erhält Unterstützung in den eigenen Reihen. dpa

Birgit Homburger erhält Unterstützung in den eigenen Reihen.

BerlinNach der Zuspitzung des Machtkampfs in der Südwest-FDP hat die Spitze der Bundespartei der Landeschefin Birgit Homburger den Rücken gestärkt. „Birgit Homburger geht keineswegs geschwächt aus diesem Parteitag", sagte Generalsekretär Patrick Döring am Montag nach einer Präsidiumssitzung in Berlin. Homburgers innerparteiliche Gegner hätten den Konflikt „sehr persönlich und unfair“ ausgetragen, kritisierte er. Neben ihrem Amt als Landeschefin in Baden-Württemberg werde Homburger weiterhin ihr Amt als stellvertretende Vorsitzende der Bundespartei ausüben.

Homburger hatte auf dem Parteitag am Samstag auf ihre Bewerbung für die Spitzenkandidatur der Südwest-FDP für die Bundestagswahl verzichtet, nachdem ihr der frühere Landeschef Walter Döring den Posten überraschend in einer Kampfkandidatur streitig machen wollte. Homburger schlug schließlich Entwicklungsminister Dirk Niebel als Kompromisskandidat vor. Niebel wurde von den Delegierten mit großer Mehrheit gewählt.

Patrick Döring bezeichnete Walter Dörings Kandidatur als „Überraschungsangriff“. Der Generalsekretär deutete an, dass Homburgers Gegenkandidat möglicherweise noch eine persönliche Rechnung zu begleichen hatte: „Nach meiner Wahrnehmung hatten wir es mit einer besonderen Geschichte der Aufarbeitung des Landesverbands zu tun.“ Homburger hatte Walter Döring an der Spitze des Landesverbands abgelöst, nachdem dieser 2004 im Zuge einer Parteispendenaffäre zurücktreten musste.

Niebel rief seine Partei derweil zur Geschlossenheit auf. „Die Menschen sind es leid, dass wir uns mit unseren Personalien öffentlich auseinandersetzen“, sagte Niebel der „Welt“. Vom traditionellen Dreikönigstreffen der Liberalen in Stuttgart Anfang Januar müsse „ein Signal der Geschlossenheit ausgehen“. Auf dem Landesparteitag sei klar geworden, „dass es ältere Rechnungen zwischen verschiedenen Delegierten und Kandidaten gegeben“ habe, sagte Niebel. „Wir tun gut daran, diese Episode jetzt zu beerdigen.“

Von

afp

Kommentare (2)

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Vicario

19.11.2012, 15:38 Uhr

Auf der Titanic, die dampft und segelt, gibts die Mutti, die euer Ende regelt....!

FroindeDerPiraten

19.11.2012, 18:24 Uhr

... f*r d*e p*tenten Kläber im Südweschte, hanoi da langst halde noch, awwer in Berlin, awwer in Berlin, kommet ihr da noch hie?

Schöne Grüße an die Pferdebesitzer, die reschdzeidisch die Pfärde zu wechsle, alleweil verstahschd' mich. Gell.

Undere uns gebabbelt, oide Esele sinn mir hald selbschd odr niet?

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