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10.08.2013

09:45 Uhr

Anti-Euro-Partei

AfD warnt vor Comeback der Krise

Die AfD versucht ihr wichtigstes Thema ins öffentliche Bewusstsein zurückzubringen: die Euro-Krise. Diese sei nicht vorbei. Dabei schießt Parteichef Bernd Lucke gezielt gegen die „verantwortungslose“ Regierung Merkel.

AfD-Chef Lucke: „Wir werden nach den Wahlen sehr schnell wieder schlechte Nachrichten hören.“ Reuters

AfD-Chef Lucke: „Wir werden nach den Wahlen sehr schnell wieder schlechte Nachrichten hören.“

BerlinDie Partei Alternative für Deutschland (AfD) warnt vor einer Rückkehr der Eurokrise und wirft Kanzlerin Angela Merkel vor, die drohenden Gefahren bewusst aus dem Wahlkampf herauszuhalten. AfD-Chef Bernd Lucke sagte der Nachrichtenagentur dpa: „Die Regierung versucht mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, die Eurokrise aus dem Bewusstsein der Bürger zu verdrängen. Das ist eine gezielte und verantwortungslose Strategie“, sagte Lucke. Merkel habe es verdient, abgewählt zu werden.

Die Euro-Krise sei nicht vorbei, betonte der Wirtschaftsprofessor, der 33 Jahre der CDU angehörte. „Wir werden nach den Wahlen sehr schnell wieder schlechte Nachrichten hören.“ Griechenland stehe am Rande der Zahlungsunfähigkeit, es werde in Kürze einen weiteren Schuldenschnitt geben müssen – mit schwersten Verlusten auch für die deutschen Steuerzahler. Die Aussichten für Portugal seien auch nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) düster. Auch bei der Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa gebe es keine Entspannung.

Fakten zur Anti-Euro-Bewegung „Alternative für Deutschland“

Parteigründer

Zu den Gründern der Partei gehören neben dem Hamburger Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke unter anderem der langjährige FAZ-Feuilletonist Konrad Adam und der ehemalige hessische Staatssekretär Alexander Gauland.

Nein zum Euro

Die AfD fordert die Auflösung des Euro-Währungsgebietes und die Wiedereinführung nationaler Währungen.

Bundestagswahl

Zur Bundestagswahl im September 2013 ist die neugegründete Partei erstmals angetreten. Bei der Europawahl im Mai 2014 erzielte sie sieben Prozent und zog mit sieben Abgeordneten ins EU-Parlament ein.

Lucke forderte, dass die südeuropäischen Staaten aus dem Euro ausscheiden. Im verbleibenden Euro-Gebiet müsse strikt vereinbart werden, dass es keine Haftung für die Schulden anderer Staaten geben darf. Wenn eine entsprechende Vertragsveränderung nicht durchzusetzen sei, sollte Deutschland zur D-Mark zurückkehren.

Von

dpa

Kommentare (291)

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Berlinjoey

10.08.2013, 09:57 Uhr

Alles richtig, genauso sehe ich es auch. Daher ist es für mich alternativlos, die AfD zu wählen und viele aus meinem Umfeld denken genauso.

Schmidt

10.08.2013, 10:02 Uhr

Herr Lucke hat Recht!

AfDjetzt

10.08.2013, 10:05 Uhr

Die AfD ist die einzige Partei die, die wichtigsten Probleme unserer Zeit anspricht und Läsungen anbietet, alle anderen Parteien verstecken sich hinter belanglosem Geplauder.
Also die AfD wählen.

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