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11.05.2013

12:52 Uhr

Arbeitgeber

Hundt warnt vor zu hohen Tarifabschlüssen

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt fordert eine Fortsetzung der „beschäftigungsorientierten Tarifpolitik“. Er sieht die gute Lage am Arbeitsmarkt durch hohe Tarifabschlüsse gefährdet – auch wegen der Euro-Krise.

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt sieht durch hohe Tarifabschlüsse die Beschäftigungssituation in Deutschland in Gefahr. dapd

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt sieht durch hohe Tarifabschlüsse die Beschäftigungssituation in Deutschland in Gefahr.

BerlinKurz vor der entscheidenden Verhandlungsrunde in der Metall-Industrie hat Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt vor einem Jobabbau wegen zu hoher Tarifabschlüsse gewarnt. „Ich vertraue darauf, dass die Tarifpartner erneut einen Beitrag dazu leisten, die Wachstumsdynamik in unserem Land zu verbessern und Beschäftigung zu sichern“, sagte der Chef der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ vom Samstag. Die an der Produktivität orientierte Lohnpolitik der vergangenen Jahre habe maßgeblich dazu beigetragen, dass es 41 Millionen Erwerbstätige gebe und die Zahl der Langzeitarbeitslosen seit 2005 um über eine Million gesunken sei. „Dieser richtige Weg einer beschäftigungsorientierten Tarifpolitik muss fortgesetzt werden“, betonte Hundt.

Die Gewerkschaft IG Metall fordert für die bundesweit 3,7 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie 5,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt und hat signalisiert, nicht ohne eine Drei vorm Komma abschließen zu wollen. Die Tarifverhandlungen in Baden-Württemberg gehen am Montag in Böblingen in die wohl entscheidende vierte Runde. Am gleichen Tag werden in Frankfurt auch die Tarifgespräche für Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen fortgesetzt. Die IG Metall hat für Montag erneut Warnstreiks angekündigt.

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BDA-Präsident Hundt drängte in dem Interview zudem auf flexible und differenzierte Tarifabschlüsse: „Die Situation in den einzelnen Branchen und Unternehmen ist sehr unterschiedlich.“ Deutschland sei stark von außenwirtschaftlichen Entwicklungen abhängig. „Auch wenn insbesondere die Bundeskanzlerin mit beachtlicher Energie an einer nachhaltigen Lösung arbeitet, sind die Risiken der europäischen Staatsschuldenkrise nach wie vor beachtlich und müssen in den Tarifverhandlungen Berücksichtigung finden.“

Von

rtr

Kommentare (9)

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Account gelöscht!

11.05.2013, 13:15 Uhr

Ja,ja,der alte Hund immer besorgt um die Kohle der Unternehmer!

Kommentator

11.05.2013, 13:51 Uhr

Herr Hundt leidet leider schon länger an Realitätsverlust und scheint ein erhebliches Aufmerksamkeistdefizit zu haben, anders läßt sich sein Gesabber von "Lohnnähbenkosten" kaum mehr erklären.
Herr Hundt steht nicht für Innovation, Forschung und Bildung - die gibt es nämlich nicht umsonst und junge, qualifizierte Menschen drehen sich um, wenn sie einen solchen Betonkapitalisten sehen.
Hoffentlich merkt man bald, daß Herr Hundt nur ein weiterer Sargnagel für den Industriestandort Deutschland ist.
Wo wahr dieser Sprücheklopfer eigentlich, als es um Schwarzgeld, Steuerflucht und Hoeneß ging? Sicher wieder in Österreich am Wörthersee in bester Gesellschaft. Da traut sich dieser Feigling nicht, sich zur Sache zu äußern.

Dilling

11.05.2013, 14:03 Uhr

Hundt warnt vor zu hohen Tarifabschlüssen
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Von wann stammt das? 2012, 2011, 2010 oder liegt es noch weiter zurück? Da man diesen Satz jedes Jahr zu lesen bekommt, fällt es enorm schwer ihn chronologisch richtig einzuordnen.

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