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20.05.2015

17:38 Uhr

Arbeitskampf

Kita-Streiks gehen nach Pfingsten weiter

Es wird weiter gestreikt. Auch nach zwei Wochen zeichnet sich beim unbefristeten Ausstand der Erzieherinnen und Erzieher noch kein Ende ab. Verdi und Arbeitgeberverbände schieben sich gegenseitig die Schuld zu.

Der Arbeitskampf in den bestreikten deutschen Kitas geht auch nach Pfingsten weiter. dpa

Verdi bleibt in der Offensive

Der Arbeitskampf in den bestreikten deutschen Kitas geht auch nach Pfingsten weiter.

BerlinDer seit fast zwei Wochen andauernde unbefristete Streik der Erzieherinnen in vielen kommunalen Kindertagesstätten wird über Pfingsten hinaus fortgesetzt. Das hätten rund 330 Delegierte aus bestreikten Betrieben am Mittwoch in Fulda beschlossen, teilte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi mit.

Deren Chef Frank Bsirske warf der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) vor, „den Streik auf dem Rücken von Eltern und Kindern auszusitzen“. Die VKA habe keine Anstalten unternommen, ihre für den 28. Mai geplante Mitgliederkonferenz vorzuziehen, um über eine Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe zu beraten und damit den Weg für eine Lösung im Tarifkonflikt zu bereiten.

Verdi fordert für die bundesweit rund 240.000 Erzieher und Sozialarbeiter eine höhere Eingruppierung in den Gehaltsstufen, die nach Darstellung der Gewerkschaft deren Einkommen im Durchschnitt um zehn Prozent erhöhen würde. Die Arbeitgeber dagegen rechnen vor, dass die Forderungen teilweise auf Einkommenssteigerungen von bis zu 21 Prozent hinausliefen. „Die Gewerkschaften sollten die Dauerbelastung für Kinder und Eltern schnellstmöglich einstellen und endlich Tarifverhandlungen führen“, forderte VKA-Hauptgeschäftsführer Manfred Hoffmann.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Wolfgang Trantow

20.05.2015, 19:12 Uhr

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