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06.03.2017

00:59 Uhr

Arbeitslosengeld I

Gewerkschaften loben Schulz für ALG-Vorstoß

Auf bis zu 48 Monate soll nach den Vorstellungen der SPD der Bezug von Arbeitslosengeld I verlängert werden: „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung“, loben nun die Gewerkschaften.

SPD-Kanzlerkandidat

Gegen Schäubles Vorstellung – So will Schulz die Arbeitslosenzahl senken

SPD-Kanzlerkandidat: Gegen Schäubles Vorstellung – So will Schulz die Arbeitslosenzahl senken

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BerlinDie Gewerkschaften begrüßen den Vorstoß von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz für ein längeres Arbeitslosengeld. „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung“, sagte Verdi-Chef Frank Bsirske der Deutschen Presse-Agentur.

Bsirske lobte, dass der Bezug von Arbeitslosengeld I (ALG I) nach den Vorstellungen der SPD auf bis zu 48 Monate verlängert werden soll. Er begrüßte, dass ein längerer ALG-I-Bezug dann möglich werden soll, wenn die Arbeitslosen im Gegenzug an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen.

Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Reiner Hoffmann, sagte dem „Tagesspiegel“ (Montag): „Die SPD korrigiert damit einen Kardinalfehler der Agenda 2010, bei der die Arbeitslosen immer nur gefordert, aber nie ausreichend gefördert wurden.“

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Auf der SPD-Regionalkonferenz in Würzburg macht sich Kanzlerkandidat Martin Schulz für die Arbeitslosen stark. Diese sollen künftig länger Harz IV bekommen. Doch am Hartz-System selbst will er nicht stark rütteln.

Schulz hatte Korrekturen an der Hartz-IV-Reform Agenda 2010 angekündigt. Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) arbeitete als Leiterin einer SPD-Arbeitsgruppe dann den Vorschlag einer Verlängerung des ALG I aus, wenn sich die Betroffenen weiterqualifizieren.

Während einer solchen von der Bundesagentur für Arbeit finanzierten Maßnahme soll demnach ein Arbeitslosengeld Q in gleicher Höhe wie das ALG I gezahlt werden. An diesem Montag sollen die Vorschläge im SPD-Parteivorstand diskutiert und anschließend der Öffentlichkeit offiziell vorgestellt werden.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Frau Lana Ebsel

06.03.2017, 11:21 Uhr

Unverfrorener wie Schulz geht nicht mehr. Er will das Geld der Arbeitslosenversicherung vier Jahre lang an Menschen zahlen, die kurz vor ihrer Rente stehen, um sie "für den Arbeitsmarkt wieder fit zu machen". Auch hier wird Populismus von Schulzismus übertroffen. Das Grauen heisst jetzt SPD.

Herr Günther Schemutat

06.03.2017, 12:11 Uhr

Besser ist wohl , dass Menschen mit 20,30,40 Jahre Arbeitsleistung in einer Schlange von Kopftüchern stehen um Hartz 4 zu erbetteln, nachdem sie Haus und Hof verkaufen mussten , das sie für die Rente erwirtschaftet haben.

Umschulen mit 55 ist natürlich Unsinn hat noch nie funktioniert , aber Deutschland
hat zumindest in den Städten jede Menge Jobs auch über 50 leider nur nicht in ländlichen Regionen.

Fazit.treiben wir keine Menschen in die Armut Hartz 4 die Leistung für Deutschland gezeigt haben.


Ps. Lieber Martin Schulz , langsam wird es aber Zeit eine dezidierte Meinung zum Türkenproblem zu zeigen, schön aufpassen das ist ein Ritt auf der Klinge.

Entweder Liebling der Türken oder Liebling der Deutschen.

Herr Wolfgang Trantow

07.03.2017, 12:25 Uhr

Gewerkschaften loben? Und warum stimmen sie immer Entlassungen zu und fordern nie Regress von den versagenden Manager sondern stimmen den Boni, Abfindungen noch zu?

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