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11.05.2011

10:31 Uhr

Arbeitsmarkt

Bund wirft Ältere und Mütter gegen den Fachkräfte-Engpass ins Rennen

Wenn es nach dem Willen der Bundesregierung geht, sollen Mütter, Ältere und Arbeitslose den Fachkräftemangel in Deutschland begrenzen. Ein internes Konzept zeigt, wie das bis 2025 funktionieren soll.

Mütter sollen in Zukunft mithelfen, dem Fachkräftemangel vorzubeugen. Quelle: dpa

Mütter sollen in Zukunft mithelfen, dem Fachkräftemangel vorzubeugen.

MünchenDie Bundesregierung setzt nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" vor allem auf Mütter und ältere Arbeitnehmer, um Fachkräfte zu gewinnen. Dies ergibt sich aus dem Entwurf für das "Konzept Fachkräftesicherung", aus dem das Blatt in seiner Mittwochausgabe zitiert.

In dem 27-seitigen Papier stellen acht beteiligte Ministerien sowie das Bundeskanzleramt dar, wie viele qualifizierte Arbeitnehmer voraussichtlich bis zum Jahr 2025 fehlen und wie dieser Mangel behoben werden soll. Demnach sinkt das Potenzial an Erwerbspersonen in Deutschland, also der Menschen, die arbeiten können, bis zum Jahr 2025 um 6,5 Millionen - und damit auch das Angebot an Fachkräften.

Am stärksten hoffe die Regierung auf Mütter und Frauen, die bisher nicht oder nicht in Vollzeit arbeiten. Hier lägen "erhebliche, auch kurzfristig zu mobilisierende Potenziale", zitiert das Blatt aus dem Papier. Durch bessere Angebote für die Kinderbetreuung und Modelle, um Familie und Beruf zu vereinbaren, ließen sich 1,2 Millionen zusätzliche Arbeitskräfte gewinnen.

Ähnlich hohe Zahlen ergeben die Berechnungen bei den Älteren und Arbeitslosen. Die Anhebung der gesetzlichen Altersgrenze für den Rentenbeginn auf 67 Jahre werde bis 2025 eine Million Arbeitskräfte bringen, heißt es.

Kommentare (5)

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Morchel

11.05.2011, 10:58 Uhr

Ihr habt das alles richtig erkannt doch wem intressierts noch. Wie dumm müssen ältere erfahrene Arbeitnehmer sein um eure Verarsche mitzumachen. Alles was eure Politik der letzten 20 ig Jahre geleistet hat war mit der heissen Sprchblasen zu operieren. Altere Arbeitnehmer die wissen nicht mehr ein noch aus, wie sie ihr sonniges Leben in Brüssel im Bundestag noch bezahlen können. Ihre Bilanz der Neo Liberalen Politik wirkt sich verherend aus auf die da unten. De spekulative Kapitalismus stellt sich nun als das herraus was er ist eine Lebenslüge auf die der Bundesbürger seine Existens gegründet hat. " Billionen Staatsschulden sind nicht zu bezahlen und trotz der riesigen Schulden wird immer mehr Geld gebraucht um Staatspleiten hinaus zu zögern. Grausamer kann ein erwachen nicht sein.

Querdenker

11.05.2011, 11:15 Uhr

Von wegen! Wenn ich so etwas lese kommt mir der Kaffee von der Kindtaufe hoch. Meine Frau (65)sucht schon über drei Jahre einen Teilzeitjob und findet keinen. Auch bei angeblicher Hochkonjunktur hast du nur eine Chance mit Vitamin B oder du verkaufst dich für 5 Euro die Stunde. Also was soll das ganze Gequatsche!!!

Account gelöscht!

11.05.2011, 12:23 Uhr

Selten so ein Propagandamachwerk gelesen!!!
Anstatt sich um die eigenen Arbeitslosen zu kümmern, oder bei der Bundesanstalt Stellen abzubauen (die vom Steuerzahler bezahlt werden, und außer Schikanierung der Arbeitslosen nichts tun!!!) wird in Polen eine Außenstelle eröffnet.
Bald bezahlen wir noch die Polnischen Arbeitskräfte, damit sie unsere Löhne drücken.
Wie wäre es, wenn statt Qualifizierung zu kellnern mal Arbeitslose duch das Arbeitsamt in die gesuchten Berufe qualifiziert werden? da passiert nichts.

Das einzige Konzept um Arbeitskräfte zu gewinnen kann heißen : Sie bezahlen!!!!
Und da wird eben nichts über 400€-Jobs, Sklavenhändler usw.

Wir haben 8Mio Menschen, die Leistungen vom Arbeitsamt bekommen, 90% von denen suchen eine Arbeit.

Man kann diesen Blödsinn der Wirtschaftspropaganda nicht mehr lesen!!!!

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