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06.08.2015

08:40 Uhr

Arbeitsmarkt

Immer weniger müssen befristete Jobs annehmen

Um überhaupt eine Stelle zu bekommen, lassen sich viele auf befristete Arbeitsverträge ein. Dank der guten Lage am Arbeitsmarkt müssen sich aber immer weniger Menschen in Deutschland mit befristeten Jobs abgeben.

Weit verbreitet sind befristete Arbeitsverträge unter anderem in der Gastronomie. dpa

Befristete Jobs

Weit verbreitet sind befristete Arbeitsverträge unter anderem in der Gastronomie.

BerlinImmer weniger Menschen müssen sich in Deutschland auf befristete Arbeitsverträge einlassen. Grund sei die gute Lage am Arbeitsmarkt, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ (Donnerstag) unter Berufung auf Angaben des Statistischen Bundesamtes. 2014 sei nur noch jeder zwölfte Arbeitnehmer ab 25 Jahren auf Zeit beschäftigt gewesen.

Der Anteil der befristet Beschäftigten sei damit seit 2011 von 8,9 Prozent auf 8,1 Prozent zurückgegangen – insgesamt noch drei Millionen. Die allermeisten unterschrieben solche Arbeitsverträge jedoch gezwungenermaßen, um überhaupt eine Stelle zu bekommen, schrieb die Zeitung.

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Weit verbreitet sind solche Arbeitsverträge vor allem in der Gastronomie, an Universitäten und wissenschaftlichen Instituten sowie im Gesundheits- und Sozialbereich. Der Anteil der Beschäftigten mit solchen Zeitverträgen war laut den Zahlen aus Wiesbaden in den 1990er schon deutlich niedriger. Seit 2005 bewegt er sich aber um die Marke von acht bis neun Prozent und ist seit dem Ende der Finanzkrise rückläufig.

Von

dpa

Kommentare (1)

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06.08.2015, 11:51 Uhr

Täglich grüßt das Murmeltier und übermorgen kommt eine Studie von Bertelsmann und verkündet auf jeden Bewerber kommen fünf freie Stellen, darum braucht man nun die halbe Bevölkerung von Afrika dringend als einwandernde Fachkräfte. Jauh, dann schickt mal luxuriöse Kreuzfahrtschiffe nach Afrika um unser dringend benötigtes Humanmaterial abzuholen und damit unterwegs nichts passiert machen unsere Marineschiffe den bewaffneten Begleitschutz.

Oh man, wie dumm macht unsere Systempresse uns noch?! O.k. ich verstehe, die autochthone Bevölkerung muss unbedingt intellektuell den afrikanischen Migranten angepasst werden, dann passt das mit den Fachkräften!

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