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29.07.2014

13:30 Uhr

Arbeitsmarkt stagniert

Bundesagentur dämpft Hoffnung auf Aufschwung

Die Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten belasten die Konjunktur. Die Auswirkungen sind auch in der deutschen Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt spürbar. Die Bundesagentur für Arbeit gibt sich pessimistisch.

Die 156 deutschen Arbeitsagenturen rechnen in den kommenden drei Monaten allenfalls mit einer Stagnation auf dem Arbeitsmarkt. dpa

Die 156 deutschen Arbeitsagenturen rechnen in den kommenden drei Monaten allenfalls mit einer Stagnation auf dem Arbeitsmarkt.

NürnbergDie Bundesagentur für Arbeit (BA) hat die Hoffnung auf einen Jobaufschwung im zweiten Halbjahr weiter gedämpft. Nach Herausrechnen von jahreszeitlichen Schwankungen rechneten die 156 deutschen Arbeitsagenturen in den kommenden drei Monaten allenfalls mit einer Stagnation auf dem Arbeitsmarkt, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag mit.

Das monatlich ermittelte Arbeitsmarktbarometer sank im Juli auf 99,3 Punkte, den niedrigsten Wert seit Juni 2013. Alle Werte unter 100 weisen auf eine tendenziell steigende Arbeitslosigkeit in den kommenden Monaten hin. Das IAB befragt dazu monatlich alle Arbeitsagenturen nach ihren jeweiligen Zukunftsprognosen.

„Die Arbeitsagenturen sehen weiterhin keine anziehende Dynamik für einen Abbau der Arbeitslosigkeit“, kommentierte der Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“, Enzo Weber, die neuesten Umfrageergebnisse. „Die weltwirtschaftliche Lage dreht sich zum Ungünstigeren“, fügt er hinzu.

Größte Volkswirtschaften 2013 - 2028

Rang 10

2013
Kanada
1,8 Billionen Dollar
2028
Kanada
3,7 Billionen Dollar
Quelle: CEBR. Angaben beziehen sich auf das geschätzte Bruttoinlandsprodukt

Rang 9

2013
Italien
2,1 Billionen Dollar
2028
Mexiko
3,7 Billionen Dollar

Rang 8

2013
Russland
2,1 Billionen Dollar
2028
Russland
4,1 Billionen Dollar

Rang 7

2013
Brasilien
2,2 Billionen Dollar
2028
Großbritannien
4,3 Billionen Dollar

Rang 6

2013
Großbritannien
2,65 Billionen Dollar
2028
Deutschland
4,3 Billionen Dollar

Rang 5

2013
Frankreich
2,7 Billionen Dollar
2028
Brasilien
5,1 Billionen Dollar

Rang 4

2013
Deutschland
3,6 Billionen Dollar
2028
Japan
6,4 Billionen Dollar

Rang 3

2013
Japan
5 Billionen Dollar
2028
Indien
6,6 Billionen Dollar

Rang 2

2013
China
8,9 Billionen Dollar
2028
USA
32,2 Billionen Dollar

Rang 1

2013
USA
16,7 Billionen Dollar
2028
China
33,5 Billionen Dollar

Zum einen belasteten die Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten die Konjunktur. Aber auch in der Eurozone habe sich eine Trendwende nach der langen Rezession noch nicht überall etablieren können. „Die Auswirkungen sind auch in der deutschen Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt spürbar“, unterstrich der Arbeitsmarktforscher laut Mitteilung.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr richard roehl

29.07.2014, 13:50 Uhr

Wieso müssen wir denn auf den Aufschwung hoffen? Angeblich befinden wir uns doch seit Jahren mittendrin, dank des alternativlosen Euros

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