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05.05.2011

15:17 Uhr

Arbeitsmarkt

Von der Leyen will Fachkräftemangel bekämpfen

Qualifizierte Fachkräfte könnten in den kommenden Jahren immer knapper werden. Damit droht die Gefahr einer Wachstumsbremse für die deutsche Wirtschaft. Bundesarbeitsministerin von der Leyen geht nun in die Offensive.

Ursula von der Leyen arbeitet an einem Konzept zur Fachkräftesicherung. Quelle: dpa

Ursula von der Leyen arbeitet an einem Konzept zur Fachkräftesicherung.

BerlinBundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will verstärkt gegen den drohenden Fachkräftemangel vorgehen. „Arbeitskräfte werden knapp werden, und wenn wir nicht handeln, wird es zu einer Wachstumsbremse kommen“, warnte die Ministerin am Donnerstag bei der Vorstellung einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey in Berlin. Nach Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) könnte die Zahl der Arbeitskräfte bis 2025 von derzeit 44,6 Millionen um 6,5 Millionen auf 38,1 Millionen sinken.

Von der Leyen verwies darauf, dass es allerdings ein schlummerndes Potenzial von mehreren Millionen Arbeitskräften gebe. Zentrale Gruppen für das Schließen der Fachkräftelücke seien Frauen, Ältere und junge Menschen mit schlechten Startchancen. Qualifizierte Zuwanderung könne ein weiterer Baustein sein. „Ohne die Frauen geht es nicht, weder in der Breite, noch in der Spitze“, sagte von der Leyen. Durch einen Anstieg der Erwerbstätigenquote bei Frauen auf 70 Prozent und gleichzeitig höherer Stundenzahl könnte das Fachkräftepotenzial um rund eine halbe Million bis 1,5 Millionen erhöht werden.

Noch im Mai will die Bundesregierung ein Strategiepapier ins Kabinett einbringen, in dem der momentane Stand des Fachkräftemangels analysiert wird und zugleich Herausforderungen skizziert werden. Das „Konzept Fachkräftesicherung“ befinde sich derzeit im Abstimmungsprozess mit den betroffenen Ministerien. Parallel dazu fänden Gespräche mit den Sozialpartnern statt, sagte die CDU-Politikerin.

Darüber hinaus kündigte von der Leyen ein Konzept an, in dem aufgezeigt werden soll, in welchen Ländern die Suche nach potenziellen Fachkräften besonders aussichtsreich erscheint.

McKinsey-Deutschlandchef Frank Mattern betonte, auch die Unternehmen hätten eine Verantwortung. „Gebratene Tauben, die quasi von allein den Untenehmen ins Maul fliegen, wird es hier in Zukunft nicht mehr geben“, sagte er. Sollte es nicht gelingen, ausreichend Fachkräfte zu gewinnen, werde Deutschland ein enormes Wachstumspotenzial vergeben.

Von

dapd

Kommentare (6)

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Wolfi

05.05.2011, 17:41 Uhr

nicht schlecht, bekommt sie jetzt auch ne vernünftige Ausbildung?

Morchel

05.05.2011, 17:58 Uhr

Du träumst wohl, rauswerfen wegen Unfähigkeit, Schönfärberei, Veruntreuung von Volksvermögen, Sozialterrorismus nach ableistung der Busse auf den neoliberalen Arbeitsmarkt werfen.

Account gelöscht!

05.05.2011, 18:44 Uhr

Mehr als 44 Mio Arbeitskräfte ist schon so nicht ganz richtig. Darunter sind Mio von Minijobbern. Teilweise sogar Leute mit guter Qualifikation.
Und warum bekommt der 50jährige Dipl.-Ing. der heute seinen Job verliert nicht morgen eine neue Stelle? Gleiches gilt für andere Berufe auch
Und warum muß der 40jährige Maurerpolier in einem imaginären Kaufhaus mit leeren Schachteln lernen, wie man Regale einräumt? Warum bekommt er keinen neuen Job in seinem Beruf?
Ach so, ich hab vergessen, das machen jetzt die Billigpolen
Und klar, jetzt will sie mal wieder alle Frauen zum Arbeiten jagen, ob die wollen oder nciht.
Ar beitspflicht gab es in der DDR und im Dritten Reich auch schon mal
Diese Dummschwätzerin v. d. Leyen gehört vom Hof gejagt.
Die soll erst einmal den ganzen Schwachsinn der Arbeitslosigkeit in Ordnung bringen, wo qualifizierte Arbeitslose in 1€-Jobs und dümmliche Maßnahemn geschubst werden und nicht ständig alle Arbeitslosen als gering Qualifizierte bezeichnen.
Und warum bekommen Studienabgänger mit besten Noten keine Arbeit, außer als unbezahlte Praktikanten?
Die sollen erst einmal die ca. 1/2 Mio Deutsche zurückholen aus dem Ausland, die in den letzten drei Jahren Deutschland verlassen haben.
Man könnte nur noch reinhauen, man wird innerlich immer böser über diee Lügen und diese Unfähigkeit

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