Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

14.03.2017

12:01 Uhr

Arbeitsministerin Nahles

Job-Integration von Flüchtlingen steht noch am Anfang

Eine zeitnahe Integration der Flüchtlinge in den deutschen Arbeitsmarkt hält Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles für nicht möglich. Für eine gelungene Integration gebe es noch viel zu tun, man stünde erst am Anfang.

Die SPD-Politikerin will Rechtspopulisten durch eine gelingende Integration von Flüchtlingen das Wasser abgraben. Um das zu erreichen, muss allerdings noch viel getan werden. Bei der Integration in den Arbeitsmarkt stehe man erst am Anfang, so Nahles. dpa

Arbeitsministerin Andrea Nahles

Die SPD-Politikerin will Rechtspopulisten durch eine gelingende Integration von Flüchtlingen das Wasser abgraben. Um das zu erreichen, muss allerdings noch viel getan werden. Bei der Integration in den Arbeitsmarkt stehe man erst am Anfang, so Nahles.

BerlinBundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat vor allzu großen Erwartungen an eine schnelle Integration der nach Deutschland geflüchteten Menschen in den Arbeitsmarkt gewarnt. „Das ist noch nicht geschafft“, sagte die SPD-Politikerin am Dienstag in Berlin. „Im Gegenteil – da sind wird gerade erst am Anfang.“ Derzeit bezögen etwa 400.000 Geflüchtete Hartz IV. „Das wird jetzt noch mehr“, sagte die Ministerin.

Auf einer Konferenz zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen verwies Nahles darauf, dass im vorigen Jahr etwa 280.000 und im Jahr 2015 etwa 890.000 Menschen nach Deutschland geflüchtet seien. „Mauern und Zäune können die Ursachen dieser Fluchtbewegungen nicht aufhalten“, sagte Nahles. Die Bundesregierung werde daher mehr tun zur Bekämpfung der Fluchtursachen, etwa durch Entwicklungshilfe.

Flüchtlinge in Deutschland: Die große Ernüchterung

Flüchtlinge in Deutschland

Premium Die große Ernüchterung

„Wir schaffen das“, versprach Bundeskanzlerin Merkel im Jahr 2015. Nun zeigt sich: Die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt kommt nicht voran. Neue Zahlen zeigen, wie wenig Menschen bisher Jobs gefunden haben.

Das werde sich auch im Bundeshaushalt abbilden. Die hohe Zahl von Flüchtlingen habe auch „Unsicherheit, Ängste und Abwehrreflexe“ ausgelöst. Aus der Unsicherheit schlügen Populisten Kapital. Auch deshalb sei es entscheidend, dass die Integration Geflüchteter gelinge, damit „wir diesen Populisten das Wasser abgraben“.

Von

rtr

Kommentare (2)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Ragin Allraun

14.03.2017, 12:11 Uhr

Der Syrienkrieg ist vorbei. Insofern können alle temoprär geduldeten Syrier wieder zurück und ihr Land aufbauen.

Keine Frage.

Herr Leo Löwenstein

14.03.2017, 12:43 Uhr

...und Griechenland ist auf einem guten Weg...hahahaha

"Eine zeitnahe Integration der Flüchtlinge in den deutschen Arbeitsmarkt hält Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles für nicht möglich."
Auch eine zeitferne Integration in den Arbeitsmarkt wird in großen Teilen nicht gelingen. Nur wenige werden es schaffen.
Das hat man von einer völlig unkontrollierten Masseneinreise von unqualifizierten, anderssprachigen mit anderer Schrift Menschen.

Ausserdem müssen sie nicht integriert werden, der Krieg in Syrien neigt sich dem Ende zu. Also ab nach Hause, Syrien wieder aufbauen.

Entweder man schafft ein Einwanderungsgesetz, um die Menschen reinzulassen, die auch wirklich benötigt werden und sich hier auch integrieren wollen, oder man importiert dauerhaft Probleme.
Wenn dann hier alles gut läuft, kann auch in deren Heimatstaaten gern geholfen werden, aber wir zerstören uns selbst in falsch verstandener Hilfsbereitschaft.
Mi jedem Euro, den wir hier sinnlos für herumsitzende illegale Eingereiste ausgeben, könnte man dort vor Ort das 5-10fache erreichen.....insofern ist die Masseneinreise schädlich für uns und für die Menschen dort. Es wird weniger Menschen geholfen und di, die hier sind, denen fehlen die Perspektiven, ausser sie wollten schon immer nur rumsitzen und versauern.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×