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18.08.2016

10:33 Uhr

Arbeitsplätze

Gute Konjunktur sorgt für Jobrekord

43,5 Millionen Deutsche hatten im zweiten Quartal 2016 hierzulande eine Arbeit. Vor allem in den öffentlichen Dienstleistungen sowie in der Erziehung gab es die größten Zuwächse – es sind aber auch neue Jobs entstanden.

Besatzungsmitglieder arbeiten auf einem Serviceschiff für Offshore-Windparks in der Ostsee. dpa

Viel Arbeit im zweiten Quartal

Besatzungsmitglieder arbeiten auf einem Serviceschiff für Offshore-Windparks in der Ostsee.

BerlinDer deutsche Arbeitsmarkt bleibt in starker Verfassung: Von April bis Juni stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Inland binnen Jahresfrist um 1,2 Prozent auf 43,5 Millionen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag auf Basis vorläufiger Berechnungen mitteilte. Das waren 529 000 Menschen mehr als im zweiten Quartal 2015.

Auch der Zuwachs gegenüber dem ersten Quartal des laufenden Jahres fiel stark aus: Gemessen daran stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 461 000 (plus 1,1 Prozent). Der saisonal übliche Aufschwung im zweiten Quartal war damit stärker als im Schnitt der vergangenen fünf Jahre. Saisonbereinigt hätte sich den Berechnungen zufolge ein Anstieg um von 0,3 Prozent ergeben.

Erneut wurden vor allem in der Dienstleistungsbranche neue Jobs geschaffen: Sowohl im Bereich Öffentlicher Dienst, Erziehung und Gesundheit (plus 2,0 Prozent gegenüber 2015) als auch bei den Unternehmensdienstleistern (plus 2,9 Prozent) und in Handel, Verkehr und Gastgewerbe (1,4 Prozent). In der Industrie (ohne Bau) stieg die Zahl der Beschäftigten indes nur leicht um 0,2 Prozent, während sie in Land-, Forst- und Fischwirtschaft deutlich sank (minus 2,5 Prozent).

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Abermals setzte sich der Trend fort, dass immer mehr Menschen abhängig beschäftigt sind. Die Zahl der Arbeitnehmer stieg innerhalb eines Jahres um 1,4 Prozent auf 39,2 Millionen Menschen. Der Anstieg ist laut Statistischem Bundesamt auf einen anhaltenden Zuwachs bei sozialversicherungspflichtigen Jobs zurückzuführen. Zugleich ging wie seit Jahren die Zahl der Selbstständigen einschließlich ihrer mithelfenden Angehörigen etwas zurück: Sie fiel im Jahresvergleich um 0,7 Prozent auf 4,3 Millionen und damit auf das Niveau von 2004.

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