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24.05.2013

02:15 Uhr

ARD-Deutschlandtrend

Wähler verlieren Interesse an AfD

Einer aktuellen Umfrage zufolge würde die Anti-Euro-Partei AfD bei den Bundestagswahlen weniger Stimmen holen als bei früheren Befragungen. Die SPD holte auf - jedoch sehen viele sie nicht mehr als Arbeitnehmerpartei.

Laufen der AfD die Anhänger schon wieder davon? dpa

Laufen der AfD die Anhänger schon wieder davon?

Die Anti-Euro-Partei AfD hat in der Gunst der Wähler verloren. Im ARD-Deutschlandtrend kam die Alternative für Deutschland nur noch auf zwei Prozent, ein Punkt weniger als in der Vorwoche. Alle Parteien diskutieren derzeit darüber, wie sie mit dem neuen politischen Gegner umgehen könnten.

Vor allem die Union ist verunsichert, da die AfD sie bei einem knappen Wahlausgang den Wahlsieg kosten könnte. Die Piraten gaben ebenfalls einen Punkt ab und kamen auch auf zwei Prozent. Unverändert blieben die Werte für die Union (41 Prozent) und die FDP (vier Prozent). Damit wäre der Wiedereinzug der FDP in den Bundestag gefährdet. Auch die Grünen mit 14 Prozent und die Linkspartei mit 6 Prozent halten sich stabil.

Die SPD, die am Donnerstag ihr 150. Gründungsjubiläum begangen hat, gewann einen Punkt auf 27 Prozent. 59 Prozent der Bundesbürger sind der Umfrage von Infratest dimap zufolge der Ansicht, dass die Partei nicht mehr die politischen Interessen der Arbeitnehmer vertritt. Für 35 Prozent steht die SPD immer noch für die Ideale, die bei der Gründung ausschlaggebend waren.

Bei den SPD-Anhängern ist das Bild genau umgekehrt: 66 Prozent glauben an die ursprüngliche Ausrichtung der Partei. 33 Prozent sind jedoch der Meinung, dass die Anliegen der Arbeiter nicht mehr im Fokus stehen. Eine mögliche rot-grüne Koalition käme der Umfrage zufolge auf 41 Prozent der Wählerstimmen, Schwarz-Gelb auf 45 Prozent.

Infratest dimap befragte am 21. und 22. Mai rund Tausend Bundesbürger. Die Fehlertoleranz liegt bei 1,4 bis 3,1 Prozentpunkten.

Kommentare (71)

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rita23

24.05.2013, 05:34 Uhr

Tut mir Leid, glaube ich nicht. diese Partei ist jetzt die einzige Hoffnung im Euro- Sumpf!

JoR

24.05.2013, 05:45 Uhr

Ob sich das Handelsblatt mit dieser Umfrage da nicht irrt. Diese Partei ist derzeit die einzige die sich dem Euro-Wahn entgegen stellt. Es wird noch richtig heikel werden mit den aktuellen "Volksvertretern".

Account gelöscht!

24.05.2013, 05:50 Uhr

Die SPD will die Bürger abzocken und ausnehmen. Arbeiten lohnt sich nicht mehr, wenn die SPD an die Macht kommt. Anstatt den Staatsapparat konsequent zu verkleinern, will die SPD genau das Gegenteil - und der Bürger soll den Schwachsinn bezahlen.

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