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28.07.2015

13:36 Uhr

Asylbewerber in Deutschland

Länder wollen mehr Plätze für Flüchtlinge schaffen

Wegen der steigenden Zahl an Asylbewerbern haben nicht nur Kommunen mit Unterbringungsproblemen zu kämpfen. Auch die Ländereinrichtungen für die Erstaufnahme platzen aus allen Nähten. Die Politik will nun mehr Plätze schaffen.

Harte Kritik an Bundesregierung

„Asylverfahren dauern viel zu lange in Deutschland“

Harte Kritik an Bundesregierung: „Asylverfahren dauern viel zu lange in Deutschland“

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BerlinNeben Baden-Württemberg schaffen auch andere Bundesländer deutlich mehr Aufnahmeplätze für Flüchtlinge. Das ergab eine Reuters-Umfrage unter den Bundesländern am Dienstag. Nordrhein-Westfalen wird nach Angaben des Innenministeriums die Zahl von 18.000 Plätzen in den sogenannten Erstaufnahmelagern in diesem Jahr um „mehrere tausend“ erhöhen. Bayern will die Gesamtkapazität von derzeit 12.000 Plätzen mittelfristig auf bis zu 15.000 aufstocken, teilte das bayerische Sozialministerium mit. Brandenburg will bis Jahresende 3000 statt der bisher 2400 Flüchtlinge in Ersteinrichtungen neu aufnehmen können. In Niedersachsen soll die Kapazität dafür laut Innenministerium von derzeit 4200 um weitere 1000 Plätze erweitert werden.

Die Erstaufnahmeeinrichtungen sind die ersten Anlaufstellen für Asylsuchende und Flüchtlinge, von denen in diesem Jahr bis zu 450.000 in Deutschland erwartet werden. Normalerweise findet hier die Registrierung und zumindest der Beginn der Asylverfahren durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge statt.

Die Flüchtlinge werden danach auf die Kommunen verteilt, die zunehmend mit Unterbringungsproblemen zu kämpfen haben. Wegen der steigenden Zahl an Asylbewerbern platzen aber auch die Ländereinrichtungen für die Erstaufnahme aus allen Nähten. Die baden-württembergische Landesregierung hatte am Montag angekündigt, die Zahl bis Ende 2016 von 9000 auf 20.000 aufzustocken.

Von

rtr

Kommentare (11)

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Herr Ingo Ulrich

28.07.2015, 14:36 Uhr

Die Frage über den Ausbau an KITA-Plätzen kam/kommt mir zähflüssiger vor, oder ?
Welcher Ex-Politiker/Minister profitiert von diesem "Geschäftsmodell" heute ?
Welche Finanz-Steuer-Schmarotzer beeinflussen unsere Politik-Marionetten und Abnicker ?

Liebe Medien , wenn ihr noch unabhängig recherchieren dürft, das wär doch ein Einsatz wert, oder ?!

Herr Bernd Mayer

28.07.2015, 15:01 Uhr

@Herr Ingo Ulrich
Es dreht sich nur nur um die sog. Flüchtlinge (illegale) in diesem Land. Gesetze und Rechte werden gebrochen alles andere ist nicht mehr wichtig. Man kann nur hoffen, dass die Bürger aufwachen und diese Politik abwählen.

Dirk Meyer

28.07.2015, 15:02 Uhr

Wo soll das noch hinführen? Wenn wie in Mazedonien im September bis zu 10.000 Asylbewerber pro Tag ankommen sollten, was dann? Wie sollen diese Menachen aufgenommen, betreut, integriert werden? Auch wenn Geld ggf. Vorhanden wäre, so fehlt doch schon jetzt das Personal. Es sollte ein jährliches Kontingent eingeführt werden und dann ist Schluss. Ja, eine Festung Europa ist nicht auszuschließen, wenn man Chaos bis hin zum Bürgerkrieg vermeiden will.

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