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20.04.2013

12:43 Uhr

Atom-Müll

Altmaier verhandelt mit Akw-Betreibern über Zwischenlager

Kommenden Mittwoch trifft sich Bundesumweltminister Altmaier mit den Vertretern der Energieriesen. Für 26 Castoren, die eigentlich nach Gorleben gehen sollten, muss ein Zwischenlager gefunden werden.

Umweltminister Peter Altmaier (CDU) möchte, dass Energieunternehmen die Kosten für die Zwischenlagerung tragen. dpa

Umweltminister Peter Altmaier (CDU) möchte, dass Energieunternehmen die Kosten für die Zwischenlagerung tragen.

BerlinAuf der Suche nach einem Zwischenlager für deutschen Atommüll verhandelt Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) in der kommenden Woche mit den vier Betreiberfirmen von Atomkraftwerken. Das Bundesumweltministerium bestätigte am Samstag einen Vorabbericht des Nachrichtenmagazins "Focus", wonach sich Altmaier am Mittwoch mit Vertretern der Unternehmen Eon, RWE, EnBW und Vattenfall zusammensetzen will.

Geklärt werden soll dem Bericht zufolge, unter welchen technischen und finanziellen Bedingungen die Konzerne bereit sind, ihre Zwischenlager an Akw-Standorten für weiteren Atommüll zu öffnen. Denn für 26 Castoren mit wiederaufbereitetem Atommüll, die eigentlich ins niedersächsische Gorleben gebracht werden sollten, muss nun ein anderer Platz gefunden werden. Bei der Einigung auf eine neue Endlagersuche hatten sich Bund und Länder darauf verständigt, dass Gorleben keine weiteren Castoren aufnimmt.

Von

afp

Kommentare (1)

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Pobrecito

22.04.2013, 13:52 Uhr

Gorleben ist ein genehmigtes sicheres Zwischenlager mit genügend Kapazität für die noch anzuliefernden Behälter. Es gibt keinen sachlichen oder juristischen Grund, die Behälter dort nicht gemeinsam zwischenzulagern.

Schon der Streit über andere Optionen kostet (mein) Steuergeld.

Ursache der Suche nach anderen Optionen ist doch schlichtweg die permanente Feigheit legitimierter Volksvertreter vor nicht legitimierten, Straftaten begehenden Horden und ihren politischen Anstiftern. Es ärgert mich maßlos, daß ich für deren Feigheit mein sauer verdientes Geld zum Fenster rauswerfen muß.

Wäre ich Verantwortlicher in einem Energiekonzern, würde ich mich mit diesen Feiglingen, die noch dazu im Begriff sind, die Existenz meiner Firma zu vernichten, gar nicht erst an einen Tisch setzen.

Es wäre überdies eine tolle Gelegenheit, auch mal das "NIMBY" zu benutzen. Was für eine schöne Vorstellung, sich einfach mal zurückzulehnen und diesen -Selbstzensur- bei ihren hilflosen Versuchen zuzusehen, ein selbstgeschaffenes Problem zu lösen. Köööstlich (naja, wenn's deren Geld wäre...)

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