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01.01.2008

12:25 Uhr

Auch 2008 Vorsprung für schwarz-gelb

Geräuschlos in Hannover

Wenn am 27. Januar in Niedersachsen gewählt wird, kann der amtierende Ministerpräsident Christian Wulff auf eine Forstsetzung seiner schwarz-gelben Koalition hoffen. Glaubt man den Umfragen, liegt sein Herausforderer, SPD-Spitzenkandidat Wolfgang Jüttner, nahezu chancenlos zurück.

Ministerpräsident Christian Wulff kann auf eine weitere Amtszeit als Regierungschef hoffen. Foto: ap Quelle: ap

Ministerpräsident Christian Wulff kann auf eine weitere Amtszeit als Regierungschef hoffen. Foto: ap

HB HANNOVER. Vor der Landtagswahl am 27. Januar deutet nichts auf einen Regierungswechsel hin, aber vieles auf eine Fortsetzung der schwarz-gelben Koalition. Ein bundespolitischer Stimmungsumschwung, wie er die Vorherrschaft der SPD nach neun Jahren Alleinregierung bei der vorigen Landtagswahl im Frühjahr 2003 abrupt beendet hatte, ist diesmal nicht in Sicht. Und so spricht alles dafür, dass der bisherige Regierungschef an der Leine auch der künftige sein wird.

Die Genossen der SPD verharren mit nur 34 Prozent im Stimmungstief. Nach den Umfragen drohen zwar auch der CDU Verluste, doch mit prognostiziert zusammen 51 Prozent scheint die schwarz-gelbe Mehrheit gesichert. Die FDP kann dabei auf 8 Prozent hoffen, was entsprechend für eine Fortsetzung der Koalition reichen würde.

Trotz kleinerer Scharmützel in Fragen der Inneren Sicherheit und der Justiz arbeiteten CDU und FDP in den vergangene fünf Jahren weitgehend geräuschlos zusammen. Sie stellten dabei ein großes gemeinsames Ziel in den Vordergrund: den radikalen Abbau der Neuverschuldung im flächenmäßig zweitgrößten Bundesland, das noch immer mit 48 Milliarden Euro in der Kreide steht. Zwar haben Studenten, Gewerkschafter, Umwelt- und Sozialverbände immer wieder gegen drastische Kürzungen demonstriert. Doch wirklich geschadet hat die Sparpolitik der Koalition nicht.

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