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01.01.2013

18:31 Uhr

Aufregung „lächerlich“

Thierse verteidigt Schwaben-Lästerei

Wolfgang Thierse hat zum Jahreswechsel kräftig über anpassungsunwillige Schwaben in seiner Heimatstadt Berlin gelästert. Nun kontert der Bundestagspräsident: Die Aufregung sei „lächerlich“.

Wolfgang Thierse bekam für seine Schaben-Lästerei viel Gegenwind. dapd

Wolfgang Thierse bekam für seine Schaben-Lästerei viel Gegenwind.

BerlinBundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) verteidigt seine Lästerei über zugezogene Schwaben in Berlin, die sich partout nicht der Hauptstädtern anpassen. Die Aufregung über seine Äußerungen sei „lächerlich“, sagte Thierse dem „Tagesspiegel“ (Mittwochausgabe).

Dass sich die „organisierte Schwabenschaft“ so über seine „freundlich-heitere Bemerkung“ mokiere, „forciert eher Vorurteile, als dass es sie abbaut“. Der in Prenzlauer Berg lebende SPD-Politiker fügte hinzu: „Dass Schwaben so ernst reagieren, überrascht mich. Berliner haben mehr Witz.“

Thierse hatte unter anderem gesagt, er wünsche sich, dass die Schwaben begreifen, dass sie jetzt in Berlin sind, und nicht mehr in ihrer Kleinstadt mit Kehrwoche. Zudem sollten sie beim Bäcker gefälligst Schrippen bestellen, keine „Wecken“.

Von

dapd

Kommentare (52)

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Account gelöscht!

01.01.2013, 18:55 Uhr

Warum bleiben die Schwaben eigentlich nicht in Schwaben?
Als Berliner fühle ich mich inzwischen auch schon von Schwaben bedrängt und eingeengt. Daher nochmals zum Mitschreiben: Schwaben sind in Berlin unerwünscht.

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01.01.2013, 18:58 Uhr

Zum Glück wird Ihnen Ihr dummes Geschwafel nichts nützen.

Account gelöscht!

01.01.2013, 19:00 Uhr

Warum schließt Thierse dann nicht auch gleich
Türken,
Schwule und Lesben,
Zwangs-Beschneider von kleinen Jungen,
Organisationen, die Zwangs-Ehelosigkeit zur Voraussetzung für gewisse Beschäftigungsverhältnisse machen,
Mitgrationshintergründler, die auch in dritter und vierter Generation noch kein richtiges Deutsch sprechen,
und überhaupt alle Migrations-Gruppen, die sich noch eine gewisse Identität bewahren und damit von den Eingeborenen abgrenzen,
in seine Kritik mit ein.

Vielleicht hilft ja die Kehrwoche, dass das heruntergewirtschaftete und seit Jahrzehnten am Finanztropf des Südens hängende "Bundesland" Berlin mal wirtschaftlich auf eigenen Beinen stehen kann.
Es könnte dabei aber auch der Mist aus Thierses Gehirnwindungen gefegt werden, damit der Mann mal wieder in der Realität angelangt.

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