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06.05.2013

23:18 Uhr

Aufsichtsrats-Posten

Steinbrück hält Hoeneß-Entscheidung für Fehler

Der Aufsichtsrat des FC Bayern München hat entschieden: Trotz der Steueraffäre soll Uli Hoeneß Aufsichtsratsvorsitzender bleiben. Dafür las SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück den Managern am Montag die Leviten.

Der Kanzlerkandidat der SPD, Peer Steinbrück, kritisierte die Entscheidung des Bayern-Aufsichtsrats. dpa

Der Kanzlerkandidat der SPD, Peer Steinbrück, kritisierte die Entscheidung des Bayern-Aufsichtsrats.

DüsseldorfSPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat die Entscheidung kritisiert, Uli Hoeneß als Aufsichtsratsvorsitzenden des FC Bayern München im Amt zu belassen. Die Entscheidung sei falsch, sagte Steinbrück am Montagabend bei einer Podiumsdiskussion in Düsseldorf.

Die Aufsichtsräte hätten die Verhaltensregeln, die sie ihren Unternehmen auferlegten, auch auf das „Fußball-Unternehmen“ Bayern München übertragen müssen, sagte der SPD-Politiker. Hoeneß hätte sein Mandat wenigstens ruhen lassen müssen. „Der Aufsichtsrat hat die Pflicht, ihm dies nahezubringen.“

Trotz der Steueraffäre von Uli Hoeneß lehnte der Aufsichtsrat dessen Angebot ab, sein Amt bis zur Klärung seiner Selbstanzeige ruhen zu lassen. In dem Gremium sitzen Führungspersönlichkeiten großer deutscher Unternehmen.

Beschluss des Aufsichtsrats: Hoeneß bleibt Bayern-Boss

Beschluss des Aufsichtsrats

Hoeneß bleibt Bayern-Boss

Uli Hoeneß wird trotz seiner Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung auch weiterhin Aufsichtsratsvorsitzender und Präsident des FC Bayern bleiben. Der Aufsichtsrat lehnte sein Angebot ab, die Ämter ruhen zu lassen.

Von

dpa

Kommentare (19)

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Account gelöscht!

06.05.2013, 23:58 Uhr

Was mischt sich dieser populistische, sozialistische Versager in die Entscheidungen eines privaten, ohne Staatsknete auskommenden, erfolgreichen Unternehmens ein. Unglaublich, gestern der Dispozins, heute der FC Bayern, räum erstmal deinen eigenen Saustall auf

RienNeVaPlusEncoreUneFois

07.05.2013, 00:05 Uhr

Fair play wird immer nur von anderene eingefordert, wenn es denn einen selbst trifft, dann werden die Menschen irgendwie schmallippig. Egal wie sie heißen. Unglaublich die Aufreger des @kognitiver. So etwas nennt man dann das Gleichgewicht dort zu wichten, wo es einem wichtig erscheinen mag. Im Spiegel von Stars der Größenordnung von Hollywood.

Das Spiel geht auf Satz und Sieg, man kann sich auch irren, sollte der Faux Pas auf dem Spiel selbst stattfinden. Möglich ist alles.

Account gelöscht!

07.05.2013, 00:27 Uhr

Die Verlogenheit des rot-grünen "Gerechtigkeits"-wahlkapf

Martin Lichtmess, in einer tiefgehenden Analyse, in der unter anderen über das Wesen der linksextremen Antifa , die "Identitäre Bewegung", und dem Zusammenwirken zwischen Großkapital und der heutigen Linken analysiert, schrieb folgendes:

>>Die Voraussetzungen für den erwünschten Versorgungsstaat interessiert die Linke meistens nicht die Bohne. Man geht wie selbstverständlich davon aus, daß der Staat ein Nikolo mit immervollem Sack ist, und zur Not werden halt gemäß der populistischen Slogans „Reiche und Milliardäre“ deftig besteuert werden müssen (während am Ende ja doch wieder nur der Mittelstand ausgepreßt wird).

Letztere Platte würde übrigens auf der traditionellen Maiparade der Wiener Sozialdemokraten bis zum Erbrechen abgespielt, feste den Sozialneid gegen „die da oben“ mobilisierend und dabei lügenhaft vertuschend, daß gerade die SPÖ mit Nachdruck dahinter stand, Österreich an den Zapfhahn des „ESM“ und anderer Bailout-Pipelines nach Brüssel zu legen.<<
http://www.sezession.de/38486/gelbe-rosen-und-linke-lektionen-1.html/3

Exakt das Gleiche lässt sich auch über die deutsche Schwesterpartei der SPÖ, die SPD, sagen. Man ersetze einfach "SPÖ" mit "SPD" und der obige Text passt haargenau auf die deutsche Situation.

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