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28.01.2005

14:04 Uhr

Aus 179 werden 102

Familienkassen werden neu strukturiert

Die Bundesagentur für Arbeit wird 77 der 179 Familienkassen schließen. Kleinere Dependencen werden zu größeren zusammengefasst. Eine Hierarchieebene wird herausgetrennt.

HB NÜRNBERG. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will im Zuge des Behördenumbaus bundesweit rund ein Drittel ihrer Familienkassen schließen. Die Zahl der Anlaufstellen für die Kindergeld-Auszahlung solle um 77 auf 102 verringert werden, teilte die BA am Freitag in Nürnberg mit. Mehrere kleinere Familienkassen würden zu betriebswirtschaftlich sinnvollen Größeneinheiten zusammengefasst. Zugleich solle ein neues Service-Center die telefonische Erreichbarkeit verbessern. Statt der zehn Regionaldirektionen sei für die Kassen künftig eine eigene Direktion in Nürnberg zuständig.

Die BA erhofft sich von dem Abbau einer Hierarchiebene mehr Effektivität. Die Effizienzgewinne würden unter anderem für die Auszahlung des neuen Kinderzuschlags benötigt. Ihn erhielten seit Januar gering verdienende Familien mit Kindern unter 18 Jahren. Für die Auszahlung des staatlichen Kindergeldes ist die BA seit 1961 zuständig. Allein im Jahr 2004 hätten aus der Familienkasse monatlich rund 9,1 Mill. Familien und Alleinerziehende Kindergeld für 15,2 Mill. Mädchen und Jungen erhalten. Dabei seien insgesamt 29 Mrd. € ausgezahlt worden.

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