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04.08.2011

01:54 Uhr

Ausbildungsmarkt

Zehntausende Lehrstellen ohne Bewerber

Industrie, Handel und Handwerk können bereits vor dem Ende der Ferienzeit einen Zuwachs an abgeschlossenen Ausbildungsverträgen feststellen. Dennoch werden voraussichtlich über 60.000 Lehrstellen unbesetzt bleiben.

Eine angehende Kfz-Mechatronikerin in der Werkstatt. Quelle: dapd

Eine angehende Kfz-Mechatronikerin in der Werkstatt.

BerlinDie Wirtschaft kann nach Informationen des Onlineportals „Bild.de“ in diesem Jahr aus Mangel an Bewerbern voraussichtlich über 60.000 Lehrstellen nicht besetzen. Dabei hätten die Betriebe Ende Juli bereits deutlich mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen als vor einem Jahr.

Dem Bericht zufolge hatten die Industrie- und Handelskammern (IHK) Ende Juli 242.315 neue Ausbildungsverträge registriert. Das waren 6,4 Prozent mehr als Ende Juli 2010. Das deutsche Handwerk verzeichnete laut „Bild.de“ bis Ende Juli 85.499 Ausbildungsverträge. Das entsprach einem Plus von 4,7 Prozent gegenüber Ende Juli 2010.

Die Zahl der Bewerber ging nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) um drei Prozent zurück. Im Bereich der IHK bleiben in diesem Jahr laut DIHK mehr als 50.000 Lehrstellen unbesetzt. Der Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) rechnet für seine Betriebe mit rund 10.000 unbesetzten Ausbildungsplätzen. Laut ZDH gibt es derzeit noch etwa 20 000 freie Lehrstellen.

Von

dapd

Kommentare (1)

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10.08.2011, 16:30 Uhr

Also Liste auf den Tisch was fehlt wo? In welcher Stadt und welche Ausbildung?
Dann gezielte Aktion mit allen Arbeitsämtern wo arbeitslsoe Schulabgänger registriert sind.
Und dann muß auch den Jugendlichen klar gemacht werden, dass man nicht neben der Haustür den Job bekommt, also Unterbringung solcher Jugendlichen in anderen Städten in Lehrlingsheimen, die es früher auch mal gab. Da können auch Betriebe mit helfen.
Das kann, wenn alle zusammen arbeiten, ruck zuck passieren.
Wer nicht willens ist, seine Stadt zu verlassen bekommt keinen Pfennig von der ARGE.
Wir müssen aufhören schon die Jugendlichen durchs Amt zu hätscheln.
Die Eltern haben sich auch endlich mal wieder einzubringen und evt. an den Kosten für die Unterbrigung zu beteiligen.
Die Menschen müssen mal wieder ein wenig zur Verantwortung zurück kehren, notfalls unter Zwang
Deutschland ist kein Freizeitpark
Das Leben ist keine Freizeitveranstaltung auf Kosten der anderen.
"Ich will party, ich will Spaß etc" das muß mal ein Ende haben.
Den Spaß können die haben, wenn sie ihn nach der Ausbildung selbst finanzieren können

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