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18.01.2004

17:45 Uhr

Ausgaben für externe Berater und Sachverständige

40 Millionen Euro für BA-Berater

Die Bundesagentur für Arbeit will trotz der harschen Kritik an den Millionenverträgen ihre Ausgaben für externe Berater und Sachverständige in diesem Jahr weiter erhöhen.

HB NÜRNBERG. Insgesamt seien 40 Mill. € vorgesehen, sagte BA-Sprecherin Bettina Schmidt am Samstag der dpa. Dies seien acht Mill. € mehr als 2003. Unter den Beratern sind auch Experten, die zuvor auch in der Hartz-Kommission gesessen hatten, die den Umbau der Arbeitsverwaltung vorbereitete. Nach Ansicht des Staatsrechtlers Hans Herbert von Arnim stößt das „an die Grenze zur Korruption“.

Laut Schmidt wird die Umwandlung der vormaligen Bundesanstalt für Arbeit zu einem modernen Dienstleister von fünf Firmen begleitet. Wegen der „Neuausrichtung der Dienstleistungen, der organisatorischen Strukturen und der Prozesse der Bundesagentur“ gebe es erhöhten Beratungsbedarf. In der vorgesehenen Summe von 40 Mill. € seien die Honorare für die Beraterfirmen Roland Berger, McKinsey, BearingPoint, Ernst & Young und IBM enthalten.

Nach ARD-Informationen haben die Aufträge an diese fünf Unternehmen einen Gesamtwert von 38 Mill. €. Größter Auftragnehmer war nach einem Bericht der „Berliner Zeitung“ (Samstag) McKinsey Deutschland, auf das im vorigen Jahr Beraterverträge mit einem Volumen von mehr als 16 Mill. € entfallen seien. Den zweiten Platz nimmt die Firma Roland Berger ein, die seit September 2002 von der BA und der Bundesregierung Aufträge über etwa 12,4 Mill. € erhielt.

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