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18.07.2013

10:32 Uhr

Ausspäh-Affäre

NSA baut in Wiesbaden ein neues Abhörzentrum

Die Kritik an der Späh-Affäre der Amerikaner ist im vollen Gange, da gibt es eine neue Meldung: Nicht nur, dass der NSA aus Wiesbaden bereits mithört, jetzt baut der Nachrichtendienst dort ein neues Abhörzentrum.

Der NSA hört nicht nur mit, er baut auch ein neues Abhörzentrum - in Wiesbaden. dpa

Der NSA hört nicht nur mit, er baut auch ein neues Abhörzentrum - in Wiesbaden.

HalleDer Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), Gerhard Schindler, hat einem Zeitungsbericht zufolge Pläne des US-Geheimdienstes NSA für ein neues Abhörzentrum in Wiesbaden bestätigt. Schindler habe von den Bauplänen am Mittwoch im Innenausschuss des Bundestags berichtet, meldet die "Mitteldeutsche Zeitung" (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Ausschussmitglieder. Schindler habe bestätigt, dass die National Security Agency (NSA) bereits in Wiesbaden präsent sei und den Standort ausbauen wolle.

Der frühere US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden hatte enthüllt, dass die NSA weltweit in großem Umfang die Internet- und Telekommunkation überwacht. Inwieweit der BND das Spähprogramm "Prism" kannte und möglicherweise Daten daraus selbst nutzte, ist bislang unklar.

Kommentare (31)

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Vicario

18.07.2013, 11:06 Uhr

Zitat : NSA baut in Wiesbaden ein neues Abhörzentrum

- das ist ja hinlänglich allgemein bekannt......außer :

unserer Regierung, dem BND, MAD, VfS, BKA und Deutsche Presse !

Die wissen von NICHTS ! :-) :-)

Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

Frankie

18.07.2013, 11:09 Uhr

Deutschland = Bananenrepublik.
NSA = Dole Food Company.

Braucht Deutschland 70 Jahre nach dem Krieg noch eine Besetzungsmacht? Und Merkel will von den Abhöraktionen der NSA nicht gewusst haben... und an den Weihnachtsmann glaubt sie auch?

Aber kleine Länder wie CH, A, LUX oder Zypern unter Druck setzen, das kann Deutschland. Armes Land.

Mazi

18.07.2013, 11:46 Uhr

Diese Aktion beschreibt die Geschmacklosigkeit des Gedankenspiels und das mangelnde Selbstwertgefühl von Bundesregierung und Abgeordneten.

Es drängt sich der Eindruck auf, dass wir in unserem demokratischen Denken lediglich Teilnehmer einer Schmierenkomödie sind.

Rechtsstaatlichkeit, Grundrechte? Alles eine Farce! Wie wir erfahren, alles nichts belastbares, einklagbares!

Einklagbares? Wo und bei wem denn?

Wir erlauben uns sogar einen Bundespräsidenten, der durch die Bürgerrechte der ehemaligen DDR-Bürger bekannt wurde, die Ihnen das Recht auf Auskunft über die gegen sie gerichteten Ausspähungen Anspruch hatten. Jetzt wo es gegen die USA geht, hört und sieht an nichts von ihm.

Das ist aus demokratischer, rechtsstaatlicher Sicht schlimmer als ein Bobbycar für den Sohn anzunehmen.

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