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15.03.2011

14:48 Uhr

Bahnstreik

Kurze Verschnaufpause für Pendler

Vorerst gute Nachrichten: Pendler können zumindest am Mittwochvormittag ungestört mit dem Zug fahren - wie es dann weitergeht, ist noch offen. Am Mittwoch steht auch die erste Gerichtsentscheidung im Tarifkonflikt an.

Eine Lokführer steht im Hauptbahnhof in Düsseldorf in seiner Fahrerkabine. Quelle: dpa

Eine Lokführer steht im Hauptbahnhof in Düsseldorf in seiner Fahrerkabine.

Die Lokführer werden den deutschen Schienenverkehr frühestens am Mittwochnachmittag wieder bestreiken. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) will bis Dienstag, 24.00 Uhr, auf ein neues Tarifangebot der Deutschen Bahn und ihrer Wettbewerber warten. "Und wir bleiben dabei, dass wir Streiks rechtzeitig zwölf Stunden vorher ankündigen", sagte ein GDL-Sprecher der dpa in Frankfurt.

Am Mittwoch wird auch eine erste Gerichtsentscheidung in dem Tarifkonflikt erwartet. Um 12.00 Uhr will das Arbeitgericht Kiel über den Antrag der privaten Nord-Ostsee-Bahn (NOB) entscheiden, künftige GDL-Streiks per einstweiliger Verfügung zu verbieten. Die NOB argumentiert, sie sei aus dem Arbeitgeberverband ausgetreten und verhandele generell nicht über einen bundesweiten Tarifvertrag, wie ihn die GDL anstrebt.

Das Unternehmen Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt zog einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung beim Arbeitsgericht Magdeburg am Dienstag wieder zurück. Gründe dafür habe das Unternehmen nicht genannt, teilte das Landesarbeitsgericht in Halle mit. Unternehmenssprecher Jörg Puchmüller sagte, er wolle das Vorgehen von Veolia nicht kommentieren. Andere Bahnbetreiber, darunter Keolis, Abellio und die Hessische Landesbahn prüfen derzeit rechtliche Schritte gegen die GDL, wie sie dpa auf Anfrage mitteilten.Sollte ein Gericht eine einstweilige Verfügung erlassen, dürfte das betroffene Unternehmen nicht mehr bestreikt werden. "Daran werden wir uns halten. Aber ich gehe nicht davon aus, dass die Arbeitgeberseite mit dieser Taktik

Kommentare (2)

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bahnkundeStgt

15.03.2011, 15:39 Uhr

Es wird endlich Zeit, dass Gerichte uns Kunden und die deutsche Wirtschaft vor der Willkür der GDL schützen.

my2centsworth

15.03.2011, 18:36 Uhr

Auch wenn die Welt mit den Ereignissen in Japan momentan viel brennendere Probleme hat: mich nervt das Ganze, weil ich seit Jahren auf ein Auto verzichte und meine Kunden in Deutschland bevorzugt mit der Bahn und ÖPVN erreiche. Außerdem habe ich Veranstaltungen gebucht, bei denen ich bei Nichterscheinen (verständlicherweise) mein Geld nicht wiedersehe.

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