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05.11.2013

20:59 Uhr

Barroso fordert

Deutschland sollte mehr gegen Exportlastigkeit tun

Deutschland soll im Streit um Exportüberschüsse Maßnahmen einleiten, fordert EU-Kommissionspräsident Barroso. Möglich wären eine Öffnung des Dienstleistungssektors und eine andere Lohnentwicklung.

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. Derzeit kann Deutschland vollends seine Wettbewerbsvorteile ausspielen. Das soll geändert werden. dpa

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. Derzeit kann Deutschland vollends seine Wettbewerbsvorteile ausspielen. Das soll geändert werden.

FrankfurtDie EU-Kommission fordert von Deutschland im Streit um die massiven Exportüberschüsse konkrete Gegenmaßnahmen. „Die Wahrheit ist, dass der einheitliche Markt in seiner derzeitigen Form Deutschland erlaubt, seine Wettbewerbsvorteile - also Technologie und Industrie - auszuspielen“, sagte EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso am Dienstagabend auf einer Veranstaltung in der Frankfurter Paulskirche. Im Gegenzug sollte Deutschland mehr tun, damit auch andere Länder ihre Vorteile zur Geltung bringen können.

Möglich wären eine weitere Öffnung des Dienstleistungssektors oder eine Lohnentwicklung, die im Einklang mit der Produktivität stehe, führte Barroso aus. Damit könnten stärkere Volkswirtschaften einen sehr wichtigen Beitrag zur Erholung von schwächeren Ländern leisten.

Zuvor hatte EU-Wirtschaftskommissar Olli Rehn die Erwartung geäußert, dass Deutschland auch in den kommenden Jahren einen Überschuss in der Leistungsbilanz von über sechs Prozent aufweisen werde. Rehn vermied es jedoch, daraus eine drohende Rüge mit möglichen Strafverfahren für Deutschland abzuleiten. Zuletzt hatte es massive Kritik des US-Finanzministeriums an der deutschen Exportlastigkeit gegeben.

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Nachdem am Dienstag der Beschluss zur Wiederaufnahme der Beitrittsgespräche mit der Türkei gefasst wurde, denkt EU-Kommissionspräsident Barroso bereits über Nachfolger nach.

Die EU-Kommission will in der kommenden Woche Details zu ihren Untersuchungen über wirtschaftliche Ungleichgewichte in einzelnen EU-Staaten vorlegen. Leistungsbilanzüberschüsse dürfen nach den Vorgaben des Verfahrens zur „Vermeidung und Korrektur makroökonomischer Ungleichgewichte“ im Schnitt von drei Jahren maximal sechs Prozent betragen. Im vergangenen Jahr hatte die EU-Kommission im Falle Deutschlands insgesamt nichts zu beanstanden. In die damalige Untersuchung floss allerdings noch das Krisenjahr 2009 ein.

Von

rtr

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

06.11.2013, 08:07 Uhr

Man kann diese ewige EU-Scheiße einfach nicht mehr hören. Die EU-Mandarins verdienen nur noch einen finalen Arschtritt.

Ich habe nur noch ein paar Fragen an Mr.Barroso:
- Who are you?
- Who voted for you?
- At what mechanism do the peoples of Europe have to remove you?
- We don't know you, we don't want you and the sooner you're put out to grass the better!

Rainer_J

06.11.2013, 08:42 Uhr

EUdSSR-Müll. So sehen Verlierer aus. Wenn eine Firma in Chile sich kein Auto aus Deutschland kauft, dann kaufen sie sich derzeit ein Auto aus Südkorea oder China.

Die EUdSSR ist kein Planet! Das haben Vollidioten aus der EUdSSR und der USA immer noch nicht verstanden?

Was können die USA und Südeuropa außer faul sein und lauschen? Nichts.

Die EUdSSR ist das größte Stück Scheiße in der Geschichte der Menschheit.

Andere sind schuld an die eigene Faulheit und Dummheit. Typisch Linke.

Account gelöscht!

06.11.2013, 09:40 Uhr

Wen interessiert schon das Schicksal und Befindlichkeiten "anderer" Staaten und LÄnder, die alle nur auf Kosten mitteleuropäischer Produktivität, Intelligenz und Innovaion leben wollen, weil sie selber es nicht draufhaben sich zu organisieren um nur einen annähernd selbigen Standart zu erreichen ?

Niemanden !

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