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01.07.2011

10:49 Uhr

Bauernpräsident

Sonnleitner zieht sich auf seinen Hof zurück

Bauernpräsident Gerd Sonnleitner will 2012 nicht mehr für das Spitzenamt des Deutschen Bauernverbandes kandidieren. Der 62-Jährige will sich mehr um seine Familie und seinen Hof kümmern.

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner. Quelle: ap

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner.

KoblenzBauernpräsident Gerd Sonnleitner will sich im kommenden Jahr von der Spitze des Deutschen Bauernverbandes zurückziehen. Bei den 2012 anstehenden Neuwahlen werde er nicht wieder kandidieren, kündigte Sonnleitner am Freitag auf dem Deutschen Bauerntag in Koblenz an. Auch die Führung des Bayerischen Bauernverbandes werde er nach denn 20 Jahren abgeben.

Als Grund für den geplanten Rückzug nannte Sonnleitner persönliche Gründe. Er wolle sich wieder mehr um seine Familie und seinen Hof kümmern, sagte der 62-Jährige. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) dankte Sonnleitner für seinen jahrelangen Einsatz. Es sei „nicht selbstverständlich, sich für einen solchen Verband hinzustellen“, sagte Aigner als Gastrednerin auf der Tagung in Koblenz.

Sonnleitner führt den Deutschen Bauernverband seit April 1997 und wurde zuletzt 2009 im Amt bestätigt. An der Spitze des Bayerischen Bauernverbandes steht der Landwirt aus Ruhstorf im Landkreis Passau sogar schon seit 1991. Im April 2011 war Sonnleitner zudem für zwei Jahre an die Spitze des europäischen Bauernverbands COPA gewählt worden, ein Amt das er von 2001 bis 2003 schon einmal inne gehabt hatte.

Von

dapd

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