Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.10.2011

08:13 Uhr

BDI-Chef Kerber

Griechenland-Rettung hängt an EU-Energiewende

BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber hat sich für eine gezieltere, europaweite Ökoenergieförderung ausgesprochen. Gerade Griechenland nutze sein Solarstrompotenzial nur unzureichend.

Griechenland schöpft sein Solarstrompotenzial kaum aus. dpa

Griechenland schöpft sein Solarstrompotenzial kaum aus.

BerlinAngesichts des griechischen Potenzials im Solarstrombereich dringt der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) auf eine stärkere Anpassung der Ökoenergieförderung in Europa. „Wir müssen das Kapital dahin hinbringen, wo es für die regenerative Energie die größten Erträge gibt“, sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber.

Das sei sinnvoller, als hohe Milliardenbeträge in die Solarförderung in Deutschland zu stecken, wo es viel weniger Sonnenstunden gebe. Kerber sprach von einer „dringend notwendigen“ europäischen Energiewende - auch EU-Energiekommissar Günther Oettinger (CDU) dringt auf eine Harmonisierung der europäischen Fördersysteme für die Ökostromproduktion.

Der frühere Spitzenbeamte im Bundesfinanzministerium Kerber gehört zu einer Delegation von Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP), die am Donnerstag nach Griechenland reist. Auch 20 Unternehmen aus der Energiebranche begleiten Rösler.

Bisher ist Griechenland trotz viel Sonne eher Diaspora im Photovoltaikbereich. „Die Zurückhaltung der Griechen bei erneuerbaren Energien hängt vor allem damit zusammen, dass sie mit Braunkohlevorkommen im Norden zur Zeit wesentlich billiger Energie erzeugen können“, sagte Kerber. Zudem würden die Inseln ihren Strom aus fossilen Brennstoffen gewinnen.

Kommentare (16)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

SOLARDEMENZ

05.10.2011, 08:43 Uhr

Wie krank seid ihr überhaupt.
Wir sollen mit unseren Geld in Griechenland eine leistungslose Wirtschaft aufbauen und dann den hochpreisigen Solarstrom abkaufen. Wir müssten dann tausende Kilometer Hochspannungsleitungen durch "befreundete Staaten" wie Albanien, Kosovo und Serbien bauen. Wie geistesgestörrt seid ihr denn.
Griechenland wird niemals mehr auf die Beine kommen, egal wieviele Billionen ihr dort versenkt, ihr Träumer. Griechenland hat bisher hunderte von Milliarden an Strukturhilfen eingesackt und was hats gebracht: "NICHTS"
Doch die Eliten haben hunderte leistungslos erstohlene Milliarden ins Ausland verbracht. DAS SPIEL IST AUS!

Griechenland_ist_pleite

05.10.2011, 08:54 Uhr

Was diese Oberschlaumeier nicht kspieren, ist das in GR einzelne Gruppierungen kein Interesse an geregelten Investitionen haben. Wieso erst in Solar investieren und dann nach ca.20 Jahren Armortisationszeit Geld verdienen? Dann doch lieber gleich die Investitionsgelder in dunkle Kanäle versickern lassen. Die denken hier doch tatsächlich an einen "10-Jahresplan". So blöd war ja noch nichtmal Erich Honecker. Der hielt einen 5-Jahresplan für das non plus ultra.

Account gelöscht!

05.10.2011, 09:05 Uhr

Sonenenstrom ist wohl einer der wenigen Exportartikel, die
für die GR sicher sind. Warum nicht. Das Gas kommt ja auch über tausende entfernt aus Russland vom "lupereinen Demokraten".

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×