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14.06.2013

01:55 Uhr

Beharrliche Haltung

Lafontaine findet Euro-Ausstieg parteikonform

Mit seiner Forderung nach einem neuen europäischen Geldsystem hat Lafontaine bereits für einigen Wirbel gesorgt. Einen Widerspruch zum Wahlprogramm seiner Partei sieht der Politiker in seinen Aussagen nicht.

Lafontaine sieht in seiner Forderung nach einem neuen europäischen Geldsystem keinen Widerspruch zum Wahlprogramm. dapd

Lafontaine sieht in seiner Forderung nach einem neuen europäischen Geldsystem keinen Widerspruch zum Wahlprogramm.

BerlinDer ehemalige Vorsitzende der Linken, Oskar Lafontaine, sieht keinen Gegensatz zwischen seiner Forderung nach einer Rückkehr zu nationalen Währungen und der Programmatik seiner Partei.

„Wir brauchen ein besseres Währungssystem, in dem es auch nationale Währungen wieder geben kann, zum Beispiel in Zypern und Griechenland. Das ist auch kein Widerspruch zum Wahlprogramm unserer Partei“, sagte Lafontaine der „Saarbrücker Zeitung“ (Freitag). Denn im Programm stehe, dass die europäische Währungsunion falsch konstruiert sei.

Die Linke trifft sich am Freitag zu einem dreitägigen Bundesparteitag in Dresden. Nach einer Generaldebatte wollen die Delegierten am Samstag das Wahlprogramm zur Bundestagswahl verabschieden.

Lafontaines Forderung nach einem Ausstieg aus dem Euro hatte zuletzt für erheblichen Wirbel gesorgt. In ihrem Wahlprogramm bekennt sich die Linke klar zur europäischen Gemeinschaftswährung. „Auch wenn die Europäische Währungsunion große Konstruktionsfehler enthält, tritt Die Linke nicht für ein Ende des Euro ein“, heißt es im Entwurf.

Von

dpa

Kommentare (8)

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Rechner

14.06.2013, 03:14 Uhr

Lafontaine findet Euro-Ausstieg parteikonform?

Ich freu' mich schon auf die Mark der DDR 2.0.

Mit Männeken Piß vornedrauf.

...

Wird zum Glück wohl nichts draus werden.

:))

Account gelöscht!

14.06.2013, 06:16 Uhr

Man kann über Lafontaine je nach Blickwinkel sehr unterschiedlicher Meinung sein. ABER: Wo er recht hat, hat er recht. Der Euro und die ihn "regulierende" EZB sind totale Fehlkonstruktionen. Die Versuche, den Euro gegen die Begehrlichkeiten der früheren "Weichgeldländer" zu schützen (no bail-out), sind infolge Vertragsbruch grandios gescheitert. Man kann also Lafontaine vieles vorwerfen, nur nicht, dass er dumm ist!

Account gelöscht!

14.06.2013, 08:12 Uhr

Wenn Sie sich da mal nicht ver-rechner-t haben...

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