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19.12.2012

07:43 Uhr

Bei Niederlage

McAllister will in Niedersachsen bleiben

Am 20. Januar wird in Niedersachsen gewählt. CDU-Regierungschef McAllister will auch bei einer Niederlage nicht nach Berlin wechseln. Spekulationen über einen bundespolitischen Plan B erteilte er damit eine klare Absage

In der CDU gilt McAllister als Kronprinz von Bundeskanzlerin und Parteichefin Angela Merkel. dpa

In der CDU gilt McAllister als Kronprinz von Bundeskanzlerin und Parteichefin Angela Merkel.

Niedersachsens CDU-Ministerpräsident David McAllister will auch nach einer Niederlage bei der Landtagswahl 2013 nicht in die Bundespolitik nach Berlin wechseln. „Mein Platz ist in Niedersachsen“, sagte der CDU-Spitzenkandidat für die Wahl am 20. Januar der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. „Nicht eine einzige Sekunde denke ich - und zwar weder öffentlich noch privat - darüber nach, was sonst passieren könnte. Vielmehr konzentriere ich mich ganz auf mein Ziel, auch nach dem 20. Januar Ministerpräsident zu bleiben.“

Damit erteilte McAllister allen Spekulationen in der CDU und in den Medien eine klare Absage, wonach er nach einer Wahlpleite den Absprung zur Bundes-CDU plane. „Berlin steht gar nicht zur Debatte“, betonte McAllister.

In der CDU gilt McAllister als Kronprinz von Bundeskanzlerin und Parteichefin Angela Merkel. Es kursieren Gerüchte, McAllister könne nach der Landtagswahl zunächst Generalsekretär Hermann Gröhe beerben, um im Herbst nach einem CDU-Sieg bei der Bundestagswahl ein Ministeramt in Merkels Kabinett zu übernehmen.

Für McAllister ist dies nach eigenen Angaben alles kein Thema. „Wenn ich wirklich für den Fall der Fälle einen Absprung nach Berlin vorbereiten würde, dann hätte ich doch nicht die Aufstellung der niedersächsischen Landeslisten für Landtags- und Bundestagswahl auf einen Tag gelegt“, sagte McAllister. Dadurch habe er öffentlich deutlich machen wollen, dass erst die Landtagswahl und dann die Bundestagswahl komme. „Ich konzentriere mich ganz auf den 20. Januar. Denn ich bin fest entschlossen, niedersächsischer Ministerpräsident zu bleiben. Mein Platz ist in Niedersachsen. In den nächsten fünf Jahren habe ich in Niedersachsen sehr viel vor.“



Kommentare (1)

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Vicario

19.12.2012, 09:59 Uhr

Liebe Niedersachsener ! Ihr habt Alternativen zu der verlogenen Nomenklatura ! Geht zu Wahl und wählt euere Peiniger ab !
Wahl 13 : Zur Wahl gehen, Initiative zeigen ! Stimme nicht abgeben, sondern einsetzen und protestieren ! Nicht in die Urne (weg) werfen für korrupte, pseudodemokratische Blockparteien CDU,SPD,FDP,GRÜNE,LINKE ! Alles andere ist besser und wählbar ! Wer nicht wählt oder ungültig wählt, der wählt die Nomenklatura ! Zur Auswahl werden stehen : Die Partei, die Anti - € - Partei, PDV, die Anti - EU-Partei, Freie Bürger Union, die Republikaner, die Piraten, die Freiheit, Freie Union, die Freien Wähler, usw. Diesen Parteien muss man über 5 % helfen um die Nomenklatura abzulösen !

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