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14.08.2013

20:42 Uhr

Bei Routinekontrolle

Leck im Atomkraftwerk Gundremmingen entdeckt

Im bayerischen Atomkraftwerk Gundremmingen ist bei einer Kontrolle ein Leck gefunden worden. Jede Minute tritt Kühlwasser aus. Der betroffene Block des Werks musste daher vom Netz genommen werden.

Das Atomkraftwerk Gundremmingen: Aus einem Leck tritt Kühlwasser aus. Eine Gefahr bestehe jedoch nicht, sagen Offizielle. dpa

Das Atomkraftwerk Gundremmingen: Aus einem Leck tritt Kühlwasser aus. Eine Gefahr bestehe jedoch nicht, sagen Offizielle.

GundremmingenIm Atomkraftwerk Gundremmingen an der Donau ist Kühlwasser ausgetreten. Ein Block wurde daher vorübergehend vom Netz genommen, wie das Werk am Mittwoch mitteilte. Das Leck sei bei einer Routinekontrolle in der Abwasseraufbereitung entdeckt worden - im Wasser-Dampf-Kreislauf zwischen Reaktor und Turbine. Pro Minute treten nach Kraftwerksangaben einige Tropfen aus, eine Gefahr für das Personal oder die Umwelt besteht den Angaben zufolge nicht.

Der Block B habe abgeschaltet werden müssen, um das Leck zu untersuchen und den Vorfall einzuordnen. Ob es sich um einen meldepflichtigen Störfall handelt, war zunächst unklar. Wann der Block wieder ans Netz gegen kann, hängt nach Angaben eines Sprechers vom Befund und den erforderlichen Arbeiten ab.

Das Atomkraftwerk im bayerischen Gundremmingen betreibt mit den Blöcken B und C zwei Siedewasserreaktoren mit einer Leistung von jeweils 1344 Megawatt. Die beiden Blöcke sind seit 1984 am Netz und produzieren jährlich rund 21 Milliarden Kilowattstunden Strom. Der Block B wird nach den Atomausstiegs-Plänen der Bundesregierung Ende 2017 komplett vom Netz genommen, Block C im Jahr 2021.

Von

dpa

Kommentare (4)

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Rechner

14.08.2013, 21:44 Uhr

O-Ton Handelsblatt
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Jede Minute tritt Kühlwasser aus.
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Ein paar Tropfen.

Ja und?

Account gelöscht!

14.08.2013, 22:12 Uhr

"Jede Minute tritt Kühlwasser aus."

Puh, und ich dachte schon, es wäre was Ernstes.
Z.B. ein schiefhängendes Bild im Büro des Betriebsleiters.
Wann berichten Sie mal über die vielen Störfälle der letzten Jahre in Temelin? Von dort (und aus Frankreich) kommt demnächst nämlich sehr viel Strom zu uns.

FreiMeinungzumTropfenaufden

15.08.2013, 00:16 Uhr

Oh es tropft hm eine Dichtung ? Baujahr 1984 ? 29 Jahre Block B ? Es bestimmt todsicher ....
Oder eine andere Dichtung es tropft ? Es tropt Es tropft ..
Ja wann sagen die uns die Wahrheit ? Wer ,s glaubt ? Wir selig wer nicht kommt auch in Himmel
Ja nun ist mal auf dem Weg der Abschaltung bleibt noch Zeit ? Vielleicht schalten sie es für immer ab ? Betten wir lieber das es nicht zum beben anfängt .

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