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05.02.2012

13:07 Uhr

Beratertätigkeit

Ex-BND-Chef arbeitet für die Deutsche Bank

Bis vor kurzem sorgte er noch für die Überwachung von Staatsfeinden. Nun arbeitet Ernst Uhrlau, Ex-BND-Chef, für die Deutsche Bank. Er berät das Institut als Freiberufler und hat den Segen des Kanzleramtes.

Ernst Uhrlau hat einen neuen Job bei der Deutschen Bank. dapd

Ernst Uhrlau hat einen neuen Job bei der Deutschen Bank.

FrankfurtDer frühere Chef des Bundesnachrichtendienstes (BND), Ernst Uhrlau, arbeitet als freier Berater für die Deutsche Bank. Wie das Geldinstitut am Sonntag bestätigte, berät der 65-Jährige das Haus seit dem 1. Februar in Fragen der globalen Sicherheit. Uhrlau sei seit Anfang Februar als freiberuflicher Berater für die Deutsche Bank tätig, sagte der Sprecher. Dem Magazin zufolge ist der neue Job mit Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU) abgesprochen und von diesem gebilligt worden.

Uhrlau, 65, war Ende vorigen Jahres als Geheimdienstchef verabschiedet worden. Der Sozialdemokrat amtierte sechs Jahre lang als Präsident des Auslandsnachrichtendienstes. Er war auch Geheimdienstkoordinator der Bundesregierung.

Kommentare (11)

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Account gelöscht!

05.02.2012, 14:18 Uhr

Welche Aufgabe laut Grundgesetz hat der Pöbelnde Herr Pofalla?
Ist er überhaupt berechtigt, eine solche Genehmigung zu erteilen?
Für mich müsste Herr Ernst Uhrlau fünf Jahre warten, bevor er sich und seine Erkenntnisse anbieten dürfte.
Es ist nicht ein zu sehen, dass diese Herren aus ihren Ergebnisse, Kapital schlagen dürfen.
Sofortige Halbierung seiner Pensionszahlungen.
Danke

Account gelöscht!

05.02.2012, 14:31 Uhr

Der Staat hat den Mann sein Leben lang ernährt. Er bezieht vom Staat eine Pension. Er schuldet als Beamter dem Staat eine Loyalität, die auch in sein Pensionsalter hinein reicht.

Ein Wechsel in die Privatwirtschaft muß verbunden sein mit einem Tausch der Pensions gegen Rentenansprüche und Verlust aller Privilegien als Staatspensionär.

debrasseur

05.02.2012, 14:57 Uhr

Den neuesten Meldungen über das Geschäftsgebahren der Deutsche Bank AG mit "morbiden" Wetten auf Lebensversicherungspolicen entsprechend, darf diese Meldung nicht überraschen. Es dient lediglich der eigenen, inneren Sicherheit, könnte irgendwann gut sein, wenn "Froinde" allerorten nicht mehr anders behilflich sein können. Den Finger zum Abheben einer Drohne finden sie jedoch immer öfters. Ob treffsicherer, das wird sich zukünftig ohnehin herausgestellen.

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