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22.08.2011

18:42 Uhr

Berlin

Bundespolizei soll gegen Brandstifter helfen

Mit Hubschraubern und zivilem Personal zur Aufklärung will die Bundespolizei den Berliner Kollegen bei dem Kampf gegen die Autobrandstifter helfen.

Ein Hubschrauber der Bundespolizei in Berlin. dpa

Ein Hubschrauber der Bundespolizei in Berlin.

BerlinIm Kampf gegen die Serie von Auto-Brandstiftungen wird Berlin künftig doch von der Bundespolizei unterstützt. Zivile Aufklärungskräfte und Technik wie Hubschrauber sollen eingesetzt werden, teilte Berlins Polizeisprecher Frank Millert mit. Dies sei das Ergebnis eines Gesprächs zwischen Bundesinnenministerium, Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD), Bundespolizei und Berliner Polizei am Montag.

Das Angebot von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) war in Berlin zunächst auf Skepsis gestoßen. Details sollen nun auf Fachebene abgestimmt werden. Friedrich und der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler hatte ein hartes Durchgreifen gefordert und am Wochenende dem rot-roten Senat ein zu lasches Vorgehen vorgeworfen.

Laut Berliner Polizei stieg allein die Zahl der direkt angezündeten Autos aus vermutlich politischen Motiven in diesem Jahr auf 151. Insgesamt 92 weitere Fahrzeuge wurden durch die Flammen mitbeschädigt. Die Täter werden hier im linksextremistischen Spektrum vermutet. Körting geht davon aus, dass etwa 140 weitere Wagen von Nachahmungstätern oder Versicherungsbetrügern angesteckt wurden. Die Brandstiftungen gibt es bereits seit Jahren, sie hatten in den vergangenen Nächten aber drastisch zugenommen.

Kommentare (4)

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Thomas-Melber-Stuttgart

22.08.2011, 19:39 Uhr

Aufklärungsmittel, die hier wirklich wirksam wären, hat auch die BPol nicht; die hat die Bundeswehr, wenn auch leider nicht in ausreichender Zahl.

Selberdenker

22.08.2011, 22:16 Uhr

Hätte man die lieben Jungs von der Antifa vielleicht früher ein wenig kritischer betrachtet, statt den angeblichen "Kampf gegen rechts" immer augenzwinkernd als harmlose Jugendstreiche und politische Statements abzutun, dann hätte man vielleicht manchen Mitläufer den Abstieg in den Linksfaschismus erspart, oder wenigstens eine Liste mit überwachenswerten Personen.

prolinksabermitVerstand

23.08.2011, 12:01 Uhr

Was passiert, wenn man auf Premiumfahrzeuge Brandanschläge verübt? Die meisten hochwertigen Fahrzeuge laufen in Deutschland als Firmenfahrzeuge aber auch die privaten Fahrzeuge sind gut versichert. Der Besitzer meldet den Schaden seiner Versicherung und bekommt das Geld und kauft sich ein neues Fahrzeug. Es profitiert die Versicherung, die Autoindustrie und auch so mancher Fahrzeugbesitzer. Den Schaden haben die Normalbürger, weil deren Versicherungspolicen steigen!

Warum bitte schön, sollte jemand mit einer "linken" Gesinnung so einen Blödsinn verzapfen?

Es sind Straftaten von Jugendlichen, die sich beweisen wollen. Die untereinander angeben, wieviel Autos sie schon beschädigt oder zerstört haben. Früher war es "in" Fassaden zu besprühen, heute langt das nicht mehr und es müssen brennende Autos sein.

Wenn es politische Gründe geben würde, würden dann nicht in ganz Deutschland Autos angezündet?

Aber einigen gefällt es, alles den Linken, den Grünen und der SPD in die Schuhe zu schieben. Sie sitzen in ihren Pantoffeln bei einer Flasche Bier vorm PC und schreiben ihre Kommentare. Danach fühlen sie sich besser und als Retter der ge"rechten" Welt.

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