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18.04.2013

13:16 Uhr

Berlin

Päckchen mit Buttersäure an Wowereit entdeckt

Brisante Post für Berlins Regierenden Bürgermeister: Eine Flasche mit Buttersäure ist an Klaus Wowereit verschickt worden – wurde aber in der Poststelle abgefangen. Wer dem Politiker schaden wollte, ist unklar.

Gefährliche Paketpost: An Klaus Wowereit wurde eine Flasche mit Buttersäure versendet. dpa

Gefährliche Paketpost: An Klaus Wowereit wurde eine Flasche mit Buttersäure versendet.

BerlinEin Päckchen mit einer Flasche Buttersäure an Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) ist im Roten Rathaus entdeckt worden. Wie die Senatskanzlei am Donnerstag bestätigte, steckte in dem verdächtigen Päckchen eine handelsübliche Flasche mit der übelriechenden Flüssigkeit. Es sei niemand gefährdet gewesen. Senatssprecher Richard Meng sagte, derzeit würden rechtliche Schritte gegen Unbekannt geprüft.

Ein Bekennerschreiben war nach dpa-Informationen nicht in dem nur zehn Zentimeter hohen Paket. Es soll von einem Versandhandel gekommen sein. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung (Freitag) von dem Paket mit Buttersäure und einer Einwegspritze berichtet.

Das verdächtige Päckchen war am Mittwoch gegen 9 Uhr Mitarbeitern in der Poststelle aufgefallen. Umgehend wurde die Polizei alarmiert. Eine Verbindung zu mehreren Gift-Briefen in den USA gibt es laut Senat nicht. An US-Präsident Barack Obama war in dieser Woche ein Brief mit dem tödlichen Gift Ricin verschickt, aber abgefangen worden.

Dämpfe der stinkenden Buttersäure können Augen und Atemwege reizen, im schweren Fall können Haut und Schleimhäute verätzt werden. Bei Augenkontakt droht sogar Erblindungsgefahr. Die Chemikalie wird aber auch zum Vertreiben von Wühlmäusen und Maulwürfen verwendet. Buttersäure ist aber nicht giftig.

Von

dpa

Kommentare (3)

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scharfschuetze

18.04.2013, 14:08 Uhr

Das war doch nur gut gemeint, das kann er als Gleitcreme verwenden!

Drangela

18.04.2013, 15:04 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Augias

18.04.2013, 15:40 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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