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04.02.2017

16:55 Uhr

Berlin und London

1200 Menschen demonstrieren gegen Trump

Tausende haben in London und Berlin gegen die Politik von US-Präsident Donald Trump demonstriert. In London skandierten die Protestteilnehmer auch Slogans gegen ihre eigene Premierministerin.

Proteste in Washington

US-Bundesrichter blockiert Trumps Erlass zu Einreisestopp

Proteste in Washington: US-Bundesrichter blockiert Trumps Erlass zu Einreisestopp

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BerlinRund 1200 Menschen haben nach Polizeiangaben in Berlin gegen das Einreiseverbot von US-Präsident Donald Trump protestiert. An der US-Botschaft am Brandenburger Tor forderten die Demonstranten am Samstag, Trump müsse seine Entscheidung zurücknehmen und jene, denen der Eintritt verwehrt werde, ins Land lassen. Der US-Präsident hatte entschieden, dass Menschen aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern für drei Monate nicht mehr in die USA einreisen dürfen. Die US-Regierung hob am Samstag die Visa-Sperren auf, nachdem ein Bundesrichter das Trump-Dekret vorläufig gestoppt hatte.

Gabriel in den USA

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Bei einem Protest in London haben Demonstranten am Samstag gefordert, dass die britische Regierung ihre Einladung an US-Präsident Donald Trump zu einem Staatsbesuch zurückzieht. Mehrere Tausend Menschen marschierten über eine drei Kilometer lange Strecke von der US-Botschaft zum Parlamentsgebäude in der britischen Hauptstadt. Protestteilnehmer skandierten „Theresa May, Schande über Sie!“

Die Kritik an der konservativen Premierministerin May ist seit ihrem Washington-Besuch im Januar gewachsen, bei dem sie Pläne für einen Besuch Trumps in Großbritannien bestätigt hatte. Eine Online-Petition, in der May aufgefordert wird, die Einladung an den US-Präsidenten zurückzuziehen, hat viel Unterstützung bekommen. May besteht aber darauf, dass ein Trump-Besuch willkommen sei.

Von

dpa

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