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19.09.2011

07:47 Uhr

Berlin-Wahl

Wowereit strebt Rot-Grün an

Nach den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus muss sich die SPD einen neuen Koalitionspartner suchen. Sie kann zwischen Grünen und CDU auswählen. Klaus Wowereit hat dabei eine klare Präferenz.

Spitzenkandidat Klaus Wowereit (SPD) und die Spitzenkandidatiun der Grünen, Renate Künast. dpa

Spitzenkandidat Klaus Wowereit (SPD) und die Spitzenkandidatiun der Grünen, Renate Künast.

BerlinEr strahlt, lässt sich bejubeln und beklatscht sich selbst: Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und die Berliner SPD gingen am Sonntagabend zum dritten Mal in Folge als Sieger aus der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus hervor. Die SPD muss sich allerdings einen neuen Koalitionspartner suchen - Rot-Rot hat nach fast zehn Jahren keine Mehrheit mehr.

Nun deutet vieles auf eine Rot-Grüne Koalition hin. „Es gibt die meisten Schnittmengen zur Partei der Grünen, nicht zur CDU,“ sagte Wowereit nach Verkündung des Wahlergebnis im ZDF. Wowereit betonte, dass er ein Bündnis mit der CDU für sehr schwierig hält. Eine Koalition mit den Grünen hat allerdings nur eine sehr knappe Mehrheit von einer Stimme.

Kommentar: Berlin tickt anders

Kommentar

Berlin tickt anders

Bei der Berlin-Wahl triumphiert die Piratenpartei und der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit erhält einen Dämpfer. Auch wenn der SPD-Mann weiterregieren kann, bundespolitisch dürfte er das Nachsehen haben.

Wowereit fügte hinzu, die Grünen müssten sich zu einer Politik des Fortschritts für Berlin bekennen. Streit zwischen SPD und Grünen gibt es besonders um die Verlängerung der Autobahn A100. Die Grünen lehnen diesen 400 Millionen Euro teuren Bau strikt ab.

Wowereit kündigte für die kommende Woche Sondierungsgespräche mit Grünen und CDU an. Die Grünen gelten als streitbarer und weniger pflegeleicht als die Linke. Am Ende müsse auch berücksichtigt werden, wie komfortabel eine Mehrheit sei, sagte Wowereit.

Die Grünen forderten eine Regierungsbeteiligung. „Wir wollen die Zukunft Berlins organisieren“, sagte Spitzenkandidatin Künast. Ihre Partei wolle in Koalitionsverhandlungen mit der SPD grüne Inhalte durchsetzen. „Wir wollen gegenüber der SPD nicht als einfacher Ersatz für die Linken bereitstehen.“ Auch Grünen-Bundeschef Cem Özdemir plädierte für Rot-Grün: „Wowereit muss entscheiden: Will er Veränderung oder will er Stillstand haben.“

Kommentare (14)

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Account gelöscht!

19.09.2011, 08:08 Uhr

Warum haben deutsche Politiker eigentlich immer so derart schlecht sitzende Anzüge ???

Wenn ich weiß, dass alle Kameras auf mich gerichtet sind, dann pell ich mich doch wie aus dem Ei und zeige mich von meiner Schokoladenseite.

Ein Stilberater könnte da Abhilfe schaffen !!!

Berlin.abartig.und.parasitaer

19.09.2011, 08:20 Uhr

Der ewig grinsende Gay-Party-Präsident von Berlin ist genau passend zu dieser abscheulichen Stadt.

Mal sehen, ob er Kriminalität, türkische Parallelgesellschaft und wirtschaftlichen Niedergang bekämpft oder nur bedacht ist, ein grosses Budget geschenkt zu bekommen um HARTZ4- die ausufernde Kultur und abartige CSD-Strassenumzüge zu finanzieren.

Account gelöscht!

19.09.2011, 08:31 Uhr

Rot-Rot ist krachend gewscheidert,
Rot-Grün hat nur einen Sitz Mehrheit
Die FDP ist mit 1,8% an der 2% Marke secheidert.
Die Nichtwähler haben mit 40% die Wahl gewonnen!

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