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07.10.2011

11:30 Uhr

Berliner Koalitionsgespräche

Rot-Grüner Streit hält an

Nach dem schnellen Ende der Koalitionsgespräche in Berlin hält der Streit zwischen SPD und den Grünen an. Beide Parteien machen sich nun auch auf Bundesebene Vorwürfe.

Die gescheiterten Koalitionsgespräche von Rot-Grün in Berlin (hier Renate Künast und Klaus Wowereit) sorgt nun auch auf Bundesebene für Furore. dapd

Die gescheiterten Koalitionsgespräche von Rot-Grün in Berlin (hier Renate Künast und Klaus Wowereit) sorgt nun auch auf Bundesebene für Furore.

BerlinNach den gescheiterten Koalitionsverhandlungen von SPD und Grünen in Berlin hält der Streit zwischen beiden Parteien weiter an. Es sei „unprofessionell“, wenn die frühere Grünen-Spitzenkandidatin Renate Künast drohe, ihre Partei werde der SPD die Absage nicht vergessen, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, der „Berliner Zeitung“ vom Freitag.

Koalitionsverhandlungen seien „nicht die Fortsetzung des Wahlkampfs mit anderen Mitteln“. Da die Grünen einen Ausbau der Berliner Stadtautobahn A100 ablehnten, sei eine Regierungsbildung nicht möglich gewesen, sagte Oppermann.

„Die Grünen sollten aufhören mit ihrer Fundamentalopposition“, sagte der Vizechef der SPD-Bundestagsfraktion, Florian Pronold, der „Bild“-Zeitung. „Eine Koalition nach der nächsten Bundestagswahl wird nur funktionieren, wenn sich die Partei endlich wieder zusammenreißt“, fügte er hinzu. Volker Beck, Parlamentarischer Geschäftsführer der Grünen im Bundestag, kritisierte im Gespräch mit dem Blatt hingegen, Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) schwäche „mit der Entscheidung gegen Rot-Grün die Gestaltungsmöglichkeiten der Opposition im Bundesrat“.

Die SPD hatte die Koalitionsverhandlungen mit den Grünen am Mittwoch schon in der ersten Runde wegen des Streits um die A100 für gescheitert erklärt. Der SPD-Landesvorstand beschloss daraufhin, mit der CDU Koalitionsgespräche zu führen. Die Christdemokraten waren bei der Abgeordnetenhauswahl am 18. September zweitstärkste Kraft hinter der SPD geworden.

Von

afp

Kommentare (1)

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inselhahn

07.10.2011, 12:49 Uhr

Man kann mit den grünen Spinnern nicht regieren. Diese Öko-Terroristen-Partei gehört genauso verboten wie die SED pardon Die Linke und die NPD.

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