Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

26.08.2014

18:34 Uhr

Berlins regierender Bürgermeister

Wowereits Altlasten

VonDietmar Neuerer, Jan Mallien

Klaus Wowereit geht, doch die Probleme bleiben. Sein Nachfolger im Berliner Bürgermeisteramt muss sich nicht nur mit dem Flughafendesaster herumschlagen. Auch an anderer Stelle wartet viel Arbeit. Ein Überblick.

Nach dem Rücktritt

Wowereits Regierung im Rückblick

Nach dem Rücktritt: Wowereits Regierung im Rückblick

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

Berlin/DüsseldorfDer Rückzug ist Klaus Wowereit nicht leicht gefallen, wie er sagt. Doch eine Aufgabe wird er ganz gewiss nicht vermissen. Auf die Frage, ob er weiter Aufsichtsratschef des Berliner Flughafen (BER) bleiben wolle, antwortet er ironisch: „Dieses so hoch attraktive Amt sollte man noch nach Ausscheiden als Regierender Bürgermeister behalten? Ich glaube kaum.“

Der Berliner Flughafen ist zum Sinnbild für das Versagen der Berliner Lokalpolitik geworden. Er ist aber nicht der einzige Problemfall, den Wowereit seinem Nachfolger überlässt. Wer auch immer ihm im Amt folgt, hat auch noch an anderen Fronten zu kämpfen. Seine heutige Pressekonferenz leitete Wowereit mit einem Vortrag über Berlins mögliche Olympiabewerbung 2024 ein. Das Bewerbungsverfahren für die Olympischen Spiele 2024 könnte Berlin Berichten zufolge 50 Millionen Euro kosten, die Spiele selbst sollen mit zwei Milliarden Euro zu Buche schlagen. Außer in Berlin ist in Deutschland auch in Hamburg eine Olympia-Bewerbung im Gespräch.

Die Karriere des Klaus Wowereit

1973

Abitur an der Ulrich-von-Hutten-Oberschule in Berlin.

1973 bis 1979

Studium der Rechtswissenschaft an der FU Berlin.

1979

1. Juristische Staatsprüfung

1979 bis 1984

Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) der SPD von Berlin-Tempelhof.

1981

2. Juristische Staatsprüfung

1981 bis 1984

Regierungsrat zur Anstellung beim Senator für Inneres von Berlin, Fraktionsvorsitzender der SPD der BVV in Berlin-Tempelhof.

1984 bis 1995

Bezirksstadtrat für Volksbildung und Kultur in Berlin-Tempelhof.

1995 bis 2011

Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin.

1995 bis 1999

Stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin.

1999 bis 2001

Vorsitzender der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin.

seit 16.06.2001

Regierender Bürgermeister von Berlin.

2007 bis 2010

Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit.

Quelle

http://www.berlin.de

Die Frage ist allerdings auch, ob sich Berlin ein finanzielles Abenteuer wie Olympische Spiele überhaupt leisten kann. Denn Wowereit übergibt seinem Nachfolger eine hochverschuldete Stadt, die sehr stark von den Finanzhilfen anderer Bundesländer abhängt.

Klaus Wowereits Nachfolger hat also jede Menge Arbeit vor sich. Ein Überblick über die drängendsten Probleme.

Kommentare (8)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Sergio Puntila

26.08.2014, 16:43 Uhr

Wowereit hatte lediglich nicht den Mut sich von Altlasten zu befreien.
Vor ihm hatte das auch keiner.
Mit Bärlin steht wenig mehr an als weitere deutsche Vergangenheitsbewältigung.

Dazu bedürfte es Formats:

Heutzutage wie damals eine ausgesprochenh ungefragte Kategorie.

Sergio Puntila

26.08.2014, 18:39 Uhr

"Wowereits Altlasten"
______________________

Zwischen Berlins Altlasten und Wowereits Altlasten besteht aber dann doch noch iwie ein Unterschied?

Frau Ich Kritisch

26.08.2014, 19:00 Uhr

wir machen einfach Seehofer zum neuen Bürgermeister...

er wohnt zumindest teilweise dort und er würde da ja auch nur das Geld von uns bvayern ausgeben - nur vielleicht etwas vernüftiger als das Herr Party-Gender-Mainstream das je gekonnt hätte...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×