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27.02.2017

14:02 Uhr

Beschäftigung

Arbeitslosigkeit sinkt anhaltend

De Zahl der Arbeitslosen in Deutschland geht weiter zurück. Die Experten der Bundesagentur für Arbeit rechnen nicht nur für den Februar, sondern durchaus auch längerfristig mit steigenden Beschäftigungszahlen.

Das Forschungsinstitut der Bundesagentur legt positive Zahlen vor. dpa

Agentur für Arbeit

Das Forschungsinstitut der Bundesagentur legt positive Zahlen vor.

BerlinDie örtlichen Ableger der Bundesagentur für Arbeit (BA) rechnen in den kommenden Monaten mit einem weiteren Rückgang der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit. Die monatliche Befragung der Arbeitsagenturen durch das BA-Forschungsinstitut IAB habe bei den Erwartungen zur Arbeitslosigkeit den besten Wert seit Juni 2011 ergeben, teilte das IAB am Montag mit. „Die Konjunktur läuft gut, und zudem werden Arbeitskräfte in Deutschland knapper“, sagte Enzo Weber vom IAB. Der günstige Trend kompensiere auch die zusätzlichen Arbeitslosmeldungen von Flüchtlingen, von denen allerdings viele wegen Integrationsmaßnahmen dem Arbeitsmarkt erst verzögert zur Verfügung stünden.

„Der Arbeitsmarkt ist gut in Form“, erklärte Weber. Auch die Einschätzung der Beschäftigungsentwicklung habe auf hohem Niveau nach einer schwächeren Phase wieder zugelegt. Das Entlassungsrisiko liege auf dem niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung. Die Besetzung freier Stellen sei schwieriger geworden, weil die Beschäftigung seit Jahren stärker gestiegen sei als das Arbeitskräftepotenzial. Deshalb versuchten die Betriebe, ihre Mitarbeiter länger zu halten.

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Die Bundesagentur für Arbeit gibt am Mittwoch die Arbeitslosenzahlen bekannt, die voraussichtlich die niedrigsten in einem Februar seit 1991 sein werden. Eine leichte Abnahme ist für die Jahreszeit üblich: Im Durchschnitt der vergangenen drei Jahre ging die registrierte Arbeitslosenzahl in diesem Monat jeweils um gut 7000 zurück. Im Januar hatte die BA knapp 2,78 Millionen Arbeitslose gezählt. Von Reuters befragte Volkswirte erwarten einen saisonbereinigten Rückgang um 10.000.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Old Harold

27.02.2017, 14:28 Uhr

Der junge, deutsche Barde Gisbert zu Knyphausen würde jetzt wohl zur Gitarre greifen und eine seiner Balladen anstimmen:

"Du bist immer so fixiert,
auf das,
was noch fehlt,
und jetzt schau nicht so gequält,
das sieht Scheiße aus!"

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