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12.01.2007

09:18 Uhr

Beschwerde nicht angenommen

Motassadeq scheitert mit Verfassungsbeschwerde

Die Verfassungsbeschwerde des wegen Beihilfe zu den Morden vom 11. September 2001 verurteilten Marokkaners Mounir El Motassadeq ist erfolglos geblieben. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe nahm seine Beschwerde nicht zur Verhandlung an.

Mounir el Motassadeq. Foto: dpa

Mounir el Motassadeq. Foto: dpa

HB KARLSRUHE. Nach dem Kammerbeschluss wurden keine Grundrechte des Angeklagten verletzt, als er vom Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am 16. November vergangenen Jahres rechtskräftig verurteilt wurde.

Mit der einstimmig ergangenen Kammerentscheidung des Bundesverfassungsgerichts wird es immer wahrscheinlicher, dass der 32-jährige Marokkaner Motassadeq die Gefängnisstrafe von 15 Jahren verbüßen muss. Er wurde rechtskräftig schuldig gesprochen, der terroristischen Hamburger Zelle um die Todespiloten des 11. September angehört zu haben. Er soll die Hamburger Todespiloten während der Vorbereitung der Anschläge in den USA unterstützt und ihren Aufenthalt verschleiert haben. Zumindest von den geplanten Flugzeugabstürzen habe er gewusst.

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