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06.01.2005

16:33 Uhr

Besonders Berlin und Brandenburg sind betroffen

Neonazi-Szene wird immer größer

Die Zahl der Neonazis in Deutschland ist nach einem Bericht der Zeitung „Tagesspiegel“ im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Es sei eine Zunahme um 800 auf nun 3800 zu verzeichnen, berichtet das Blatt unter Berufung auf Sicherheitsexperten.

HB BERLIN. Im Jahr 2002 hätten die Behörden 2600 Neonazis festgestellt, 2003 seien es 3000 gewesen. Von dem aktuellen Zuwachs seien besonders Berlin und Brandenburg betroffen. In Berlin stieg die Zahl der Neonazis auf 950 (2003: 750), in Brandenburg auf 300 (220). Die Verfestigung der Neonazi-Szene, auch ideologisch, sei vor allem ein Problem des Ostens und Berlins, hieß es in Sicherheitskreisen.

Die NPD stagniere trotz ihres Wahlerfolgs in Sachsen und der Allianz mit Neonazis bei 5000 Mitgliedern. DVU und Republikaner hätten je 500 Anhänger verloren. Die mit der NPD verbündete DVU zähle nun 11 000 Mitglieder, bei den Republikanern seien es 7500. Die Zahl der rechten Straftaten sei noch unklar. Es zeichne sich nach Expertenangaben ein Rückgang der Gewaltdelikte ab.

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