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19.10.2012

07:22 Uhr

Bessere Vergleichbarkeit

Kultusminister stellen bundesweite Abiturstandards vor

Lange wurde debattiert, doch heute stellen die Kultusminister der Länder einheitliche Leistungskriterien für Abiturienten vor. Damit sollen die Prüfungen von der Nordsee bis zu den Alpen künftig vergleichbarer werden.

Für die Abi-Prüfungen soll es einen bundesweiten Pool an Prüfungsaufgaben geben. dpa

Für die Abi-Prüfungen soll es einen bundesweiten Pool an Prüfungsaufgaben geben.

HamburgZum Abschluss ihrer Konferenz in Hamburg wollen die Kultusminister der Länder heute (Freitag/1130) bundesweit einheitliche Abiturstandards vorstellen. Die Minister hatten sich nach dpa-Informationen am Donnerstag auf die Leistungsanforderungen in vier Kernfächern geeinigt. Demnach sollen in Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch erstmals 2017 überall gleich schwere Abituraufgaben gestellt werden. Später sollen die Naturwissenschaften folgen.

Der Beschluss sei in großer Einigkeit zustande gekommen, hieß es. Die nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) hatte zuvor erklärt, es gehe darum, Verbindlichkeit und Gleichwertigkeit zu regeln, aber nicht um ein Einheitsabitur.

Sechs Länder wollen nicht bis 2017 warten. Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Bayern, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern wollen schon 2014 mit gemeinsamen Abiturprüfungen in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch beginnen. Die jahrelangen Diskussionen seien sehr zäh gewesen, so die Begründung für das zeitliche Vorpreschen.

„Es ist nicht das Zentralabitur, aber es bietet die Möglichkeit, die Hochschulreife mit Blick auf ganz Deutschland vergleichbarer zu machen und die Diskussion über die angeblichen Unterschiede in den Abiturprüfungen damit einem Ende zuzuführen“, sagte Niedersachsens Kultusminister Bernd Althusmann (CDU). Zudem würden Schüler durch gleiche Anforderungen in der Oberstufe leichter von einem Bundesland ins andere wechseln können.

Von

dpa

Kommentare (1)

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dfgh

19.10.2012, 08:48 Uhr

bissl spät.die Ossis haben schon immer das nachweislich das leichtere Abi,machen dort gute Noten und blockieren dann Ausbildungsplätze und Arbeitsplätze in BaWÜ und Bayern wo das Abi nachweislich am schwierigsten ist,speziell bei Daimler,BMW,Audi,Bosch,Allianz etc.und die Baden-Württemberger und Bayern bezahlen dann noch für aufbau Ost obwohl alle abhauen

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