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01.08.2014

10:49 Uhr

Betrugsverdacht

Ermittlungsverfahren gegen Haderthauer eingeleitet

Gegen Bayerns Staatskanzleichefin Christine Haderthauer sind Ermittlungen eingeleitet worden. Anlass ist eine Anzeige eines früheren Mitgesellschafters der Haderthauers bei der Sapor Modelltechnik.

Die Staatsanwaltschaft München plant offenbar ein Ermittlungsverfahren gegen die bayerische Staatskanzlei-Chefin Christine Haderthauer (CSU) . dpa

Die Staatsanwaltschaft München plant offenbar ein Ermittlungsverfahren gegen die bayerische Staatskanzlei-Chefin Christine Haderthauer (CSU) .

MünchenDie Staatsanwaltschaft München II hat das seit Tagen erwartete Ermittlungsverfahren wegen Betrugsverdachts gegen Bayerns Staatskanzleichefin Christine Haderthauer förmlich eingeleitet. Das teilte Behördensprecher Ken Heidenreich am Freitag mit. Anlass für die Ermittlungen ist eine Anzeige eines früheren Mitgesellschafters des Ehepaars Haderthauer bei der Firma Sapor Modelltechnik. Das Unternehmen verkaufte hochwertige Modellautos, die von psychisch kranken Straftätern gebaut wurden.

Der frühere Geschäftspartner fühlt sich bei einer Abfindung übers Ohr gehauen. In gleicher Sache wird bereits seit einiger Zeit gegen Haderthauers Mann Hubert ermittelt, wie Heidenreich bestätigte.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Herr Peter Kock

01.08.2014, 12:17 Uhr

Seid sicher , ihr wird schon nichts passieren eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Es sein denn es müsste ein Exempel statuiert werden ..... was aber dann später mit neuem Job wieder ausgeglichen wird. Man kennt sich doch oder ?

Herr Manfred Zimmer

01.08.2014, 13:57 Uhr

Sie differenzieren fein und gekonnt zwischen der Rechtssicherheit und der praktischen Rechtssicherheit in Deutschland.

Für mich ist das Thema auch schon Schnee von gestern und schon lange bekannt. Wenn die Staatsanwaltschaft jetzt erst tätig wird, dann frage ich mich weshalb?

Da fällt mir der Beitrag des Richters a.D. Fahsel ein, der uns über die Arbeitsweisen der Staatsanwaltschaften aufklärte.

Herr Delete User Delete User

01.08.2014, 14:38 Uhr

Seehofer muss endlich ein wirksames „Mittel gegen das Phänomen der Politikerbraut Haderthauer" finden, die für sich und ihren Mann eigene moralische Maßstäbe gesetzt hat.

Möglicherweise bahnt sich da ein größerer Steuerskandal seinen Weg. Die Dimension der Umsätze, die im Laufe der Zeit für jene Modellautos erzielt wurden, die inhaftierte konstruiert und gebaut haben, scheint sich auf Millionenbeträge zu erhöhen. Dafür waren entsprechende Steuern zu entrichten. Ebenso muss sich jeder Selbständige versichern. Ob die Haderthauers da sauber vorgegangen sind, darf man angesichts des Durcheinanders und verschieden lautender Aussagen bezweifelt werden.

Neben der Staatsanwaltschaft dürfte die Steuerfahndung als nächstes anrücken. Oder gibt man im bayrischen Amigostaat Politikern ausreichend Zeit, sich auf den Besuch der Steuerfahndung vorzubereiten.

Seehofers Probleme nehmen mit jedem Tag den die Politikerbraut Haderthauer in der bayrischen Staatskanzlei ein und ausmarschiert zu.

Wie viele Modellautos stehen eigentlich bei Horst Wendehals in seiner Wohnzimmervitrine?

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