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10.05.2017

12:06 Uhr

Bildungspolitik

Rekordausgaben für deutsche Hochschulen

Rekord an den deutschen Hochschulen: Die Ausgaben stiegen auf den höchsten Stand aller Zeiten. Erstmals wurde die Marke von 50 Milliarden Euro. Allerdings sanken nicht nur die Ausgaben.

Auf die Universitäten entfielen 20,3 Milliarden Euro der Investitionen. dpa

Rekordausgaben für deutsche Hochschulen

Auf die Universitäten entfielen 20,3 Milliarden Euro der Investitionen.

WiesbadenErstmals haben die Ausgaben für Deutschlands Hochschulen die 50-Milliarden-Euro-Marke erreicht. 2015 wendete der Staat zusammen mit kirchlichen und privaten Trägern für Lehre und Forschung inklusive Krankenbehandlung exakt 50,0 Milliarden Euro auf. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch weiter mitteilte, waren das 3,7 Prozent mehr als 2014.

Größter Brocken war mit 28,9 Milliarden Euro das Personal, das fast 58 Prozent der Hochschulausgaben ausmachte. Der laufende Sachaufwand lag bei 16,8 Milliarden Euro. Die Investitionen waren mit 4,4 Milliarden Euro um neun Prozent höher als 2014.

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Auf die Universitäten (ohne medizinische Einrichtungen) entfielen 20,3 Milliarden Euro (plus 3,5 Prozent). Die medizinischen Uni-Einrichtungen wendeten für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung 22,6 Milliarden Euro (plus 3,6 Prozent) auf. Die Ausgaben der Fachhochschulen (einschließlich Verwaltungsfachhochschulen) erhöhten sich um 5,3 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro.

Die gestiegenen Ausgaben konnten die Hochschulen zu einem beträchtlichen Teil über höhere Einnahmen durch Entgelte für die Krankenbehandlung finanzieren. Die Einnahmen stiegen um 5,3 Prozent auf 17,2 Milliarden Euro. Außerdem warben die Hochschulen Drittmittel in Höhe von 7,4 Milliarden Euro ein – ein Plus von 1,5 Prozent. Beiträge der Studierenden brachten 1,1 Milliarden Euro - 7,1 Prozent mehr als 2014.

Von

dpa

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