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04.06.2014

11:43 Uhr

BIP-Wachstum

Deutschland schiebt die Eurozone an

Die Eurozone ist im ersten Quartal um 0,2 Prozent gewachsen. Deutschland, die größte Volkswirtschaft der Euro-Zone, schaffte mit 0,8 Prozent auch das kräftigste Wachstum. Auch die Arbeitslosigkeit sank etwas.

Deutschland ist wirtschaftlich ein starker Rückhalt für die Euro-Zone. dpa

Deutschland ist wirtschaftlich ein starker Rückhalt für die Euro-Zone.

BerlinDie Wirtschaft der Eurozone bleibt dank ihrer Konjunkturlokomotive Deutschland auf Wachstumskurs. Das Bruttoinlandsprodukt der 18 Länder zählenden Währungsunion wuchs von Januar bis März um 0,2 Prozent und damit das vierte Mal in Folge. Das Statistikamt Eurostat bestätigte damit am Mittwoch seine erste Schätzung vom Mai. Ende 2013 war das Wachstum mit 0,3 Prozent noch einen Tick stärker ausgefallen.

Garant für den Aufschwung ist Deutschland. Die größte Volkswirtschaft der Euro-Zone schaffte mit 0,8 Prozent auch das kräftigste Wachstum, wozu vor allem kauffreudige Verbraucher und stärker investierende Firmen beitrugen. Die Nummer zwei Frankreich stagnierte hingegen, während das Bruttoinlandsprodukt der Nummer drei Italien sogar um 0,1 Prozent schrumpfte. Spanien als viertgrößter Volkswirtschaft schaffte ein Plus von 0,4 Prozent.

Eurostat-Zahlen: Arbeitslosigkeit in der Eurozone geht weiter zurück

Eurostat-Zahlen

Arbeitslosigkeit in der Eurozone geht weiter zurück

Die Zahl der Arbeitslosen in der Euro-Zone ist auf den tiefsten Stand seit anderthalb Jahren gefallen. Sie sank auf 18,75 Millionen – fast eine halbe Million weniger als ein Jahr zuvor. Das Gefälle bleibt allerdings groß.

Für das laufende Frühjahrsquartal zeichnet sich ein stärkeres Wachstum ab. Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft der Euro-Zone signalisierte im Mai den elften Monat in Folge eine Expansion, wie das Markit-Institut bei seiner Umfrage unter 5000 Dienstleistern und Industriebetrieben herausfand. Das Barometer fiel zwar leicht um 0,5 auf 53,5 Punkte, hielt sich damit aber nahe seinem erst im April erreichten Drei-Jahres-Hoch und klar über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern. Das deute ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal von 0,4 bis 0,5 Prozent an, sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson.

Auch die Arbeitslosigkeit geht langsam zurück, was vor allem den privaten Konsum stützen dürfte. Im April fiel sie mit 18,75 Millionen auf den tiefsten Stand seit anderthalb Jahren. Das waren 76.000 weniger als im Vormonat und 487.000 weniger als ein Jahr zuvor.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

04.06.2014, 11:52 Uhr

Kann nur ein Meßfehler sein.

Account gelöscht!

04.06.2014, 13:00 Uhr

Also nach dem milden Winter,hätte ich eigentlich mehr erwartet. Zumal ich davon ausgehe, dass das nächste Quartal nicht so berauschend wird, da alle Investitionen schon getätigt wurden.

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