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12.03.2014

14:37 Uhr

BKA-Chef

Ziercke sieht keinen Grund für einen Rücktritt

Seit Wochen steht BKA-Chef Jörg Ziercke in der Kritik für seinen Umgang mit der Edathy-Affäre. Vorm Innenausschuss stellte er sich am Mittwoch den Parlamentariern. Die Rücktrittsforderungen der Opposition sind verstummt.

Dem BKA-Chef war unter anderem vorgeworfen worden, zunächst nicht über einen BKA-Beamten informiert zu haben, dessen Name ebenso wie der des früheren SPD-Abgeordneten Sebastian Edathy auf einer Liste im Zusammenhang mit Kinderpornografie aufgetaucht war. dpa

Dem BKA-Chef war unter anderem vorgeworfen worden, zunächst nicht über einen BKA-Beamten informiert zu haben, dessen Name ebenso wie der des früheren SPD-Abgeordneten Sebastian Edathy auf einer Liste im Zusammenhang mit Kinderpornografie aufgetaucht war.

BerlinDer Chef des Bundeskriminalamtes (BKA), Jörg Ziercke, hat in der Edathy-Affäre alle Vorwürfe zurückgewiesen und einen Rücktritt erneut abgelehnt. Ziercke sagte am Mittwoch nach einer Anhörung im Bundestags-Innenausschuss: „Ich musste mich so verhalten, wie ich mich verhalten habe.“ Für einen Rücktritt gebe es keinen Grund. „Ich habe das Vertrauen meines Ministers“, sagte Ziercke.

Auch die Oppositionsparteien im Ausschuss erhoben nach der Sitzung keine Rücktrittsforderung. Sie zeigten sich mit Zierckes Aussagen zumindest teilweise zufrieden. Dem BKA-Chef war unter anderem vorgeworfen worden, zunächst nicht über einen BKA-Beamten informiert zu haben, dessen Name ebenso wie der des früheren SPD-Abgeordneten Sebastian Edathy auf einer Liste im Zusammenhang mit Kinderpornografie aufgetaucht war.

Die Entdeckung des BKA-Mannes sei ein „Zufallsfund“ gewesen, eine Verbindung zum Fall Edathy sei nicht zulässig, so Ziercke. Er sprach von „Beleidigungen und Verleumdungen“.

Von

dpa

Kommentare (1)

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13.03.2014, 08:16 Uhr

Der BKA Beamte der sich harte Kinderpornos runtergeladen hatte, wusste wie das BKa arbeitet und fühlte sich also sicher. Sonst wäre er auch völlig verblödet wenn er sich dieser Gefahr ausetzen würde. Mit anderen Worten es wird schlammpig gearbeitet und es dauert meist Jahre bis man verfolgt und da ist teilweise die Verjährung eingetreten. Nun wird die Persönlichkeit des BKA Beamten geschützt und er kann in Pension gehen mit guten Zahlen. Dann kann er weiterhin seinen Neigungen weitergehen. Der Laden BKA muss aufgeräumt werden und Ziercke muss weg. Alles muss straffer werden und das muss und kann man als BKA Chef einfordern. Die Kinder widerum haben keine Lobby! Außer die Pädophilen!

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