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08.03.2011

14:33 Uhr

Blackout im Regierungsviertel

Nur Merkel bleibt von Strompanne verschont

Stillstand im politischen Berlin: Ein Stromausfall hat fast das ganze Regierungsviertel lahmgelegt. Zahlreiche Abgeordnete und Fraktionen habe ihre Mitarbeiter nach Hause geschickt.

Der Stromausfall legte nicht die Regierungszentrale lahm. Quelle: dpa

Der Stromausfall legte nicht die Regierungszentrale lahm.

BerlinEin Stromausfall im Regierungsviertel hat den Bundestag am Dienstag stundenlang nahezu arbeitsunfähig gemacht.

Computer funktionierten nicht, Abgeordnetenbüros und Fraktionen waren längere Zeit nur schwer per Telefon zu erreichen. Aufzüge fuhren dagegen noch. Gegen Mittag schickten Fraktionen einige hundert Mitarbeiter nach Hause, weil sie ohne Stromversorgung nicht mehr arbeiten konnten.

Auslöser des Blackouts: Am Morgen waren bei Tiefbauarbeiten im Regierungsviertel drei Kabel zur Versorgung von Bundestag und Bundeskanzleramt beschädigt worden. Erst am Nachmittag sollten die Reparaturen abgeschlossen sein.

Dank Notstromversorgung war die Regierungszentrale aber kaum betroffen. „Kanzleramt und Presseamt nicht betroffen, alles funktioniert bestens“, twitterte Regierungssprecher Steffen Seibert.

Auch im Bundestag waren die Auswirkungen nicht allzu gravierend: In der Karnevalswoche gibt es keinen Plenarsitzungen, die meisten Abgeordneten waren am Faschingsdienstag in ihren Wahlkreisen.

Kommentare (5)

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08.03.2011, 12:11 Uhr

"„Wir sind arbeitsunfähig“, hieß es bei der Grünen-Fraktion."

Aber doch nicht durch den Stromausfall, das ist ein Dauerzustand.

Rheinschwimmer

08.03.2011, 12:22 Uhr

Keine Notstromaggregate? Oder sind die durch das Wasserbenzin E10 auch ausgefallen?

Daniel

08.03.2011, 14:48 Uhr

Das heisst, im Krisenfall sind Trittin, Lötzsch, Ernst, Roth, Gabriel und Gysi unter Umständen nicht in der Lage, ihre Kommentare abzugeben, weil die Fraktionen lahmgelegt sind ? Nicht auszudenken...

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