Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.12.2015

14:38 Uhr

Bombendrohung

Deutscher Ferienflieger bricht Flug nach Hurghada ab

Ein Passagierflugzeug auf dem Weg von Berlin-Schönefeld nach Hurghada in Ägypten ist wegen einer Bombendrohung in Budapest gelandet. Die Polizei durchsuchte die Maschine – ein Sprengsatz wurde nicht gefunden.

Das betroffene Flugzeug ist in Budapest zwischengelandet. Anschließend durchsuchten Polizisten die Maschine. dpa

Zwischenlandung

Das betroffene Flugzeug ist in Budapest zwischengelandet. Anschließend durchsuchten Polizisten die Maschine.

BudapestEin Passagierflugzeug auf dem Weg von Berlin nach Hurghada in Ägypten ist am Montag wegen einer Bombendrohung in Budapest gelandet. Anschließend durchsuchte die Polizei die Maschine der deutschen Gesellschaft Condor. Dabei wurden keine Sprengsätze gefunden. Die Durchsuchung des Flugzeugs sei abgeschlossen, sagte eine Sprecherin der ungarischen Polizei am Montag.

Die Fluggesellschaft teilte mit, den Passagieren und der Besatzung des wegen einer Bombendrohung nach Budapest umgeleiteten Condor-Fluges mit der Nummer DE490 gehe es gut. „Die 133 Passagiere und sieben Crewmitglieder sind wohlauf und werden vor Ort versorgt“, erklärte eine Sprecherin des Unternehmens. „Condor schickt ein anderes Flugzeug nach Budapest, um die Kunden sicher an ihren Zielort zu bringen.“ Das Flugzeug war auf dem Weg von Berlin-Schönefeld nach Hurghada in Ägypten.

Der Grund für die Umleitung sei „eine telefonisch eingegangene unspezifische Drohung“ gewesen, erklärte die Unternehmenssprecherin. Der Airbus A321 werde in Budapest von Condor und den Behörden gemäß der behördlichen Vorgaben untersucht.

Die frühere Lufthansa-Tochter Condor gehört seit 2009 vollständig dem Reisekonzern Thomas Cook. Die Airline besteht seit 1956 und fliegt mit einer Flotte von 43 Flugzeugen, darunter sieben Airbus A321.

Hier die Route des Flugzeuges:

Hurghada, der Zielort des Ferienfliegers, liegt am Roten Meer und ist eines der beliebtesten Reiseziele deutscher Touristen in Ägypten. Am 31. Oktober stürzte ein russisches Passagierflugzeug auf den Weg von Scharm el-Scheich in Ägypten nach Russland über der Sinai-Halbinsel ab. Alle 217 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. Experten gehen davon aus, dass eine Bombe die Maschine zerriss. Die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) erklärte, sie habe den Anschlag verübt.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×