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26.01.2005

14:42 Uhr

Bsirske: Willen zur Veränderung ist stark

Verdi geht ohne Tarifkündigung in Verhandlungen

In die bevorstehenden Verhandlungen um eine Modernisierung des öffentlichen Dienstes wird die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ohne Kündigung des Lohn- und Gehaltstarifvertrages gehen.

HB ALZEY. Dies bedeute allerdings keine Zustimmung zu einer „Nullrunde“, sagte Verdi-Chef Frank Bsirske am Mittwoch im rheinland-pfälzischen Alzey. Verdi verlange auch weiterhin eine Anlehnung an die allgemeine Einkommensentwicklung.

Bsirske kündigte an, die Bundestarifkommission der Gewerkschaft werde an diesem Donnerstag in Berlin entscheiden. Neue Warnstreiks im öffentlichen Dienst soll es vor den am 7. Februar in Potsdam beginnenden Verhandlungen mit Bund und Kommunen laut Bsirske nicht geben. Verhandelt wird dort für 1,4 Mill. Arbeiter und Angestellte im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen.

„Der Wille zu einer Verständigung über eine grundlegende Modernisierung des Tarifrechtes ist spürbar von allen Seiten“, sagte Bsirske. Insofern sehe er gute Chancen auf Einigung. Er hoffe auch, dass die Länder ein entsprechendes Tarifergebnis später für alle ihre rund 900 000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst mit übernähmen. Alles andere wäre von Seite der Länder „keine gute Botschaft“.

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