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11.07.2011

14:37 Uhr

Buchankündigung

Stoibers Memoiren könnten Merkel bloßstellen

In Bayern feierte er Glanz und Gloria, in Berlin nur Pech und Pannen - Edmund Stoiber kündigt nun seine Memoiren an. Sie könnten pikante Informationen enthalten - vor allem über Angela Merkel.

Stoiber: „Nächstes Jahr werde ich zusammenstellen: Was habe ich erlebt? Wie sehe ich die Gegenwart und vor allem auch die Zukunft?“ Quelle: dapd

Stoiber: „Nächstes Jahr werde ich zusammenstellen: Was habe ich erlebt? Wie sehe ich die Gegenwart und vor allem auch die Zukunft?“

München Für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gab es eine interessante Nachricht von einem langjährigen Weggefährten aus Bayern: Edmund Stoiber kündigte an, dass er nun doch seine Memoiren schreiben will. Das Buch könnte vor allem dann spannend für Merkel sein, wenn der frühere CSU-Chef und Ministerpräsident ausführlicher als bislang auf sein missglücktes Berlin-Abenteuer eingehen sollte.

Im Oktober 2005 hatten sich die Spitzen von Union und SPD eigentlich darauf verständigt, dass Stoiber Bundesminister für Wirtschaft und Technologie werden soll. Doch er entschied sich nach der überraschenden Rücktrittsankündigung des damaligen SPD-Chefs Franz Müntefering für einen Verbleib in Bayern. Stoiber erklärte seinen Schritt mit dem Satz: „Ich bin in dieser veränderten Situation zu der Überzeugung gekommen, dass ich als Parteivorsitzender die Interessen der CSU besser in München vertreten kann.“

Allerdings verlautete damals aus Unions-Kreisen, dass Stoiber verärgert über Merkel gewesen sein soll. Die CDU-Chefin habe sich beim Tauziehen um den genauen Zuschnitt seines geplanten Superministeriums nicht gerade intensiv für den Bayern eingesetzt. War der Müntefering-Rücktritt also nur ein Vorwand für Stoibers Flucht aus Berlin?

Der CSU-Ehrenvorsitzende, der im September 70 wird, hat sich zunächst nicht dazu geäußert, ob er in seinem Buch Einzelheiten verraten wird. Er sagte der „Bild“-Zeitung lediglich: „Nächstes Jahr werde ich zusammenstellen: Was habe ich erlebt? Wie sehe ich die Gegenwart und vor allem auch die Zukunft?“

Kommentare (1)

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MikeM

11.07.2011, 16:56 Uhr

Markel kann nun wirklich nichts oder niemand mehr bloßstellen! Das hat sie selber ausgiebig getan.

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